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Tour de France - 1. Etappe  

Valverde holt das Gelbe Trikot

05.07.2008, 18:04 Uhr | dpa

Alejandro Valverde (Foto: Reuters)Alejandro Valverde (Foto: Reuters) Alejandro Valverde, einer der Topfavoriten der 95. Tour de France, hat die Rundfahrt mit einem Paukenschlag eröffnet. Der Spanier gewann am Samstag die 1. Etappe von Brest nach Plumelec in der Bretagne über 197,5 Kilometer im Sprint und streifte sich zum ersten Mal in seiner Karriere das Gelbe Trikot über.

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Gesamtwertung im Überblick Valverde vor Gilbert und Pineau
Live-Ticker zum Nachlesen Die 1. Etappe

Schumacher eingefangen

1000 Meter vor dem Ziel hatte der WM-Dritte Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner attackiert, er kam aber nicht entscheidend weg - kurz vor dem Ziel flog Valverde, im Frühjahr Gewinner des belgischen Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich, an ihm vorbei. Zweiter wurde der Belgier Philippe Gilbert, der am Samstag seinen 26. Geburtstag feierte, vor Jerôme Pineau aus Frankreich. Kein deutscher Fahrer kam unter die ersten Zehn. "Es ist unglaublich, gleich die erste Etappe gewonnen zu haben und gleich zu Beginn in Gelb zu fahren. Aber mein Ziel ist es, dieses Trikot am Ende in Paris zu tragen", sagte Valverde überglücklich.

Sturzopfer Duclos-Lassalle muss aufgeben

Zabel bleiben nur gute Erinnerungen

Zum ersten Mal seit 1966 wurde die Tour nicht mit einem Prolog eröffnet und es gibt weder im Ziel noch in den Zwischensprints Zeitgutschriften. Die mit großen Ambitionen gestarteten Gerald Ciolek (Columbia), Fabian Wegmann (Gerolsteiner) und Erik Zabel (Milram) hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Zabel, der seine 14. und womöglich letzte Tour de France bestreitet, hatte gute Erinnerungen an Plumelec. 1997 gewann er dort im Grünen Trikot die fünfte seiner 12 Etappen. Von diesem Erfolgserlebnis war er am Samstag weit entfernt.

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Schröder sammelt fleißig Bergpunkte

Der Berliner Björn Schröder hatte zu den Frühaufstehern gezählt und war in der achtköpfigen Ausreißergruppe vertreten, die sich bereits einen Kilometer nach dem Start zusammengefunden hatte. die Fahrer harmonierten perfekt und erarbeiteten sich einen Vorsprung von bis zu sieben Minuten. Seine privilegierte Position in der Spitzengruppe nutzte Schröder zum Sammeln wertvoller Bergpunkte.

Voeckler hat am Ende die Nase vorne

Zusammen mit dem ehemaligen Träger des Gelben Trikots, Thomas Voeckler, kam er auf acht Zähler. Voeckler kam schließlich drei Plätze vor Schröder ins Ziel, so dass sich der Franzose das Bergtrikot überstreifen durfte. Die letzten zwei Fahrer der Fluchtgruppe, unter ihnen in seiner Heimat der Bretone Lilian Jégou, wurden sieben Kilometer vor dem Ziel gestellt. Vor allem die größten Teams CSC, Caisse d'Épargne, Milram und Columbia hatten für den Zusammenschluss gesorgt.

Zum Durchklicken Die Favoriten aufs Gelbe Trikot
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Wegmann bei Sturz unverletzt

Eine Schrecksekunde erlebte das Team Gerolsteiner. Der frisch gebackene deutsche Meister Fabian Wegmann aus Freiburg stürzte 52 Kilometer vor dem Ziel, konnte aber unverletzt gleich weiter fahren. Er gehörte zu denjenigen, die sich für den Tour- Auftakt einiges ausgerechnet und Attacken angekündigt hatten.

Wegmanns Tour-Tagebuch "Hektik zum Tourstart"

Duclos-Lasalle muss verletzt aufgeben

96 Kilometer vor dem Ziel war die erste Tour de France für den Franzosen Hervé Duclos-Lasalle dagegen bereits beendet. Der Sohn des zweifachen Paris-Roubaix-Gewinners Gilbert Duclos-Lasalle stürzte und verletzte sich an der Hand. Zunächst fuhr er mit geschienter Hand weiter, dann musste er als erster der 180 Starter aufgeben.

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