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Alejandro Valverde - die Zweifel bleiben

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Team Caisse d'Epargne  

Alejandro Valverde - die Zweifel bleiben

06.07.2008, 15:33 Uhr | sid

Alejandro Valverde auf dem Weg zur Doping-Kontrolle (Foto: AFP)Alejandro Valverde auf dem Weg zur Doping-Kontrolle (Foto: AFP) Tourfavorit Alejandro Valverde hatte gerade das erste Gelbe Trikot seiner Karriere übergestreift, da waren auch schon die Fragen nach den Doping-Gerüchten wieder da. Nach seinem überlegenen Auftaktsieg beim Tourstart in der Bretagne sah sich der 28-jährige Spanier sogleich mit seiner angeblichen Verbindung zu EPO-Arzt Eufemiano Fuentes konfrontiert.

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"Kein Kommentar zu diesem Thema"

Doch ebenso wie er zuvor die Attacken seiner Gegner im Kampf um den Etappensieg mit einem fulminanten Schlussspurt gekontert hatte, ließ er anschließend die Doping-Verdächtigungen an sich abprallen: "Kein Kommentar zu diesem Thema", erklärte Valverde mit demonstrativer Gelassenheit.

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Seitenhieb auf die Tourveranstalter

Geradezu pathetisch wurde der Kapitän des Teams Caisse d'Epargne indes, als er zu seinen Gefühlen nach dem Erfolg gefragt wurde. 'Ich widme diesen Sieg den wahren Anhängern des Radsports und all jenen, die stets zu mir gehalten haben', sagte Valverde und nutze die Gelegenheit auch gleich noch für einen Seitenhieb gegen die Tourveranstalter: 'Es ist ein gutes Gefühl, das Gelbe Trikot als nächster Spanier nach Alberto Contador zu tragen, der leider nicht hier ist.' Der Vorjahressieger und Gewinner des diesjährigen Giro war mit seinen Astana-Teamkollegen wegen zahlreicher Doping-Skandale des Rennstalls von der Tour ausgeladen worden.

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Handfeste Beweise fehlen

Dagegen reichten die Verdachtsmomente gegen Valverde nicht aus, um diesen von der Frankreich-Rundfahrt auszusperren. Obwohl es in den Akten der "Operacion Puerto" offenbar Hinweise auf den zweimaligen Vize-Weltmeister gibt, hatte er sich schon im September per Beschluss des Obersten Sportgerichtshofs CAS zur WM in Stuttgart geklagt - trotz der vorangegangenen Ächtung durch den Weltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) wegen der mutmaßlichen Fuentes-Kontakte. Ein Ermittlungsverfahren gegen Valverde war jedoch nicht eröffnet worden.

Gelbes Trikot in Paris ist das Ziel

So darf der amtierende spanische Meister und Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Dauphine Libere bei dieser Tour weiter auf den ganz großen Coup hoffen. "Mein Ziel ist es, das Gelbe Trikot nach Paris zu tragen', erklärte er.

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