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Tour de France: Tour-Splitter der dritten Etappe

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Tour-Splitter der dritten Etappe

07.07.2008, 16:51 Uhr | sid

EHRENRUNDE

Einem der größten Tour-Helden des Landes stattete der französische Tour-Veranstalter ASO am Montag Tribut ab. 31,5 Kilometer nach dem Start der dritten Etappe in Saint-Malo passierte der Tross das Dorf Calorguen, Heimatort des fünfmaligen Tour-Siegers Bernard Hinault. Die Ehefrau des beliebten Bretonen ist als Bürgermeisterin in ihrer Heimatgemeinde engagiert.

COMEBACK

Der Däne Bjarne Riis ist nach rund einem Jahr wieder in die Reihe der Tour-Helden aufgenommen worden. Die ASO-Organistoren folgten damit dem Beispiel des Radsport-Weltverbandes UCI, der den einstigen Telekom-Kapitän wegen des Verjährungsfaktors stets den Tour-Sieg von 1996 belassen hatte. Riis war nach seinem Dopinggeständnis für Verfehlungen in den 90er-Jahren aus den Siegerlisten des Tour-Veranstalter ASO gestrichen worden.

WECHSEL

Der frühere belgische Straßenradmeister Gert Steegmanns wird seine Heimat verlassen und in den kommenden zwei Jahren für das italienische Tinkoff-Team fahren. Das gab der 27 Jahre alte Quickstep-Profi am Rande der Tour bekannt. Steegmans war 2007 in Gent Tour-Etappensieger vor seinem Teamkollegen Tom Boonen, der wegen eines positiven Kokain-Befundes von der Frankreich-Rundfahrt 2008 ausgeschlossen ist.

SACKGASSE

Die nahende Tour-Karawane setzt die Straßenbauarbeiter am Angel-Gipfel in den Alpen unter Druck. Die Pass-Passage der 15. Tour-Etappe nach Italien ist rund zwei Wochen vor der Ankunft der Fahrer am 20. Juli noch gesperrt. Abgesackter Straßenbelag muss ausgebessert werden, zudem ist eine Steinschlag-Schutzmauer eingestürzt.

SPARKURS

Die steigenden Energie-Preise machen zunehmend den Radsportteams zu schaffen. Aus diesem Grund ist der französische Bouygues-Rennstall bei den Rennen mit einem Materialwagen weniger als üblich vertreten. Nach Angaben von Teammanager Jean-Rene Bernaudeau liege das Budget für jährlich zu fahrende rund 1,2 Millionen Kilometer bei 140.000 Euro, in dieser Saison sei der Etat bereits um rund 30.000 Euro überzogen worden.

PROTEST

Auch in diesem Jahr haben Demonstranten die Tour als Bühne für ihre Proteste genutzt. In der Bretagne äußerten Taxifahrer ihren Unmut über die hohen Spritpreise mit einer rot-weiß-gepunkteten Straßen-Banderole, auf die der Schriftzug "Mr. Benzin hat das Bergtrikot des besten Kletteres gewonnen" prangte.

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