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Tour de France - 3. Etappe  

Feillu erobert Gelbes Trikot

07.07.2008, 18:53 Uhr | t-online.de

Romain Feillu am Ziel seiner Träume (Foto: Reuters)Romain Feillu am Ziel seiner Träume (Foto: Reuters) Erik Zabel stand an seinem 38. Geburtstag im Ziel der dritten Tour-Etappe in Nantes mit leeren Händen da, der Franzose Samuel Dumoulin setzte sich hingegen als Schnellster einer vierköpfigen Spitzengruppe nach 208 Kilometern durch. Und Frankreich jubelte sogar doppelt: Dumoulins 23-jähriger Landsmann Romain Feillu übernahm als Tagesdritter das Gelbe Trikot von Alejandro Valverde.

Letzter Gastgeber in Gelb war 2006 Cyril Dessel. Milram-Kapitän Zabel kam an der Spitze des Hauptfeldes hinter Robbie McEwen 2:03 Minuten nach dem Spitzenquartett ins Ziel.

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Valverde leistet keine Gegenwehr

Vor dem ersten Zeitfahren am Dienstag in Cholet (ab 10.45 Uhr im Live-Ticker) taten die Favoriten bei Regen, Wind und kühlen Temperaturen nicht mehr als nötig. Der Spanier Valverde, der auch von Tour-Gast Greg LeMond wegen seiner angeblichen Verwicklung in die Doping-Affäre Fuentes angegriffen wurde, gab sein Gelbes Trikot ohne größeren Widerstand ab. Allerdings war er im Finale auf der Hut, als sich das Hauptfeld bei heftigem Wind teilte. Im Gegensatz zu Mitfavorit Denis Mentschow ließ er keinen Zeitverlust zur unmittelbaren Konkurrenz zu. Feillu führt jetzt mit 1:45 Minuten vor dem Viertplatzierten Valverde. Aber nach dem Kampf gegen die Uhr über 29,5 Kilometer beginnt ohnehin eine neue Zeitrechnung bei der Tour 2008.

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Ciolek: Wir haben uns verrechnet

"Das war das altbekannte Spiel: Ausreißer gegen Sprinter. Es kommt vor, dass man sich hinten im Feld ein bisschen verrechnet und die Teams sich nicht einig sind. Am Anfang haben wir viel gearbeitet, aber dann sind nicht so viele in die Verfolgung eingestiegen wie gewünscht", sagte der Columbia-Sprinter Gerald Ciolek, der sich einiges ausgerechnet hatte. Zabel ergänzte: "Bei dem ungemütlichen Wetter war das heute ein Va-Banque-Spiel. Ich bin nicht wirklich enttäuscht, dass ich keine Siegchance hatte."

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Quartett harmoniert hervorragend

Die erfolgreiche Ausreißergruppe hatte sich bereits wenige Kilometer nach dem Start formiert und über 200 Kilometer hervorragend zusammengearbeitet. Das Quartett erreichte schnell einen Vorsprung von knapp 15 Minuten und zehrte davon bis zum Schluss. Allerdings profitierte die Spitzengruppe auch von einer Demonstration von Gewerkschaftern, die das jagende Feld 57 Kilometer vor dem Ziel kurz aufgehalten hatte.

Gomez stürzt schwer

Ein heftiger Sturz von Angel Gomez überschattete die dritte Etappe. Der Spanier donnerte 32 Kilometer vor dem Ziel vor ein Verkehrsschild und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht minutenlang auf dem Boden liegen. Über seine Verletzungen ist bisher noch nichts bekannt.

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