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Tour de France: Tour-Splitter der vierten Etappe

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Tour-Splitter der vierten Etappe

08.07.2008, 17:30 Uhr | sid

LAZARETT

Schon 14 Sturzopfer mussten sich auf den ersten drei Tour-Etappen vor dem Zeitfahren in ärztliche Behandlung begeben. Erster Aussteiger mit einer Fraktur am Handgelenk war schon am Starttag der Franzose Herve Duclos-Lassalle (Cofidis), am Montag kam für den Spanier Angel Litu Gomez (Saunier Duval) wegen Beckenquetschungen das Aus. Der deutsche Meister Fabian Wegmann (Gerolsteiner) zog sich auf dem Weg nach Nantes Ellbogen- und Knie-Prellungen zu.

DEMO

Zum zweiten Mal binnen 48 Stunden haben sich Demonstranten bei der Tour in Szene gesetzt. Dutzende Hafen-Transportarbeiter aus St. Nazaire blockierten 58 Kilometer vor dem Tagesziel der 3. Etappe in Nantes die Straße, als das mit über sieben Minuten vor dem Tour-Peloton führende Ausreißer-Quartett auftauchte. Nach Intervention von Tour-Chef Christian Prudhomme wurden die vier Fahrer durchgelassen, ihr Vorsprung reichte noch zum ersten französischen Tagessieg durch Samuel Dumoulin (Cofidis).

ANDRANG

Der Tour-Veranstalter ASO kann bei der Suche nach Etappenorten für die kommenden Jahre aus dem Vollem schöpfen. Insgesamt 226 Bewerbungen für die Gastgeberrolle der "Großen Schleife" liegen nach Angaben von Tour-Direktor Christian Prudhomme vor. Groß ist das Interesse für eine Startetappe. Anfragen gibt es aus der ganzen Welt, selbst japanische Städte und das kanadische Quebec bewarben sich. Im kommenden Jahr ist Monaco Ausgangsort des größten Rennens der Welt.

VORSORGE

In Sachen Selbstschutz geht Lotto-Kapitän Cadel Evans auf Nummer sicher. Als Bodyguard während der Tour hat der Australier den Leibwächter Serge Brolee engagiert, der schon den siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong einst abschirmte. Auch der frühere Telekom-Profi Alexander Winokurow verließ sich als Astana-Kapitän auf den Franzosen.

SERVICE

Einen eigenen Speisewagen hat der französische Rennstall Bouygues seinen Tour-Fahrern mit auf die Reise gegeben. Damit gewährleistet ist, dass die Profis ihre täglichen 6000 bis 8000 Kalorien zu sich nehmen, werden die Fahrer in einem 28 Quadratmeter großen Van versorgt. In dem von drei "Küchenchefs" versorgtem Speisewagen gibt es an ovalen Designertischen mit variabler Beleuchtung dezente Musik, Flachbildschirme und Internetzugänge.

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