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Zeitfahren - Tour de France: Schumacher gelingt sensationeller Coup

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Tour de France - Zeitfahren  

Schumacher gelingt sensationeller Coup

08.07.2008, 18:37 Uhr | t-online.de

Stefan Schumacher feierte in Cholet den größten Erfolg seiner Karriere. (Foto: Reuters)Stefan Schumacher feierte in Cholet den größten Erfolg seiner Karriere. (Foto: Reuters) Was für ein Tag für Stefan Schumacher: Der Gerolsteiner-Profi düpierte beim ersten Zeitfahren der Tour de France in Cholet über 29,5 Kilometer die gesamte Weltelite. In 35:44 Minuten holte er sich nicht nur überlegen den Sieg, sondern eroberte mit der Fabelzeit auch noch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Schumacher verwies mit 18 Sekunden Vorsprung Columbia-Profi Kim Kirchen auf Platz zwei. In der Gesamtwertung führt der Schwabe nun mit zwölf Sekunden vor Kirchen und dem Schotten David Millar sowie 21 Sekunden vor dem Tour-Favoriten Cadel Evans aus Australien.

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"Strecke genau nach meinem Geschmack"

"Ich bin sprachlos, das ist irre. Ich hätte nie damit gerechnet", sagte Schumacher überglücklich im Ziel. "Bei den ersten Steigungen bin ich immer konstant 35 Stundenkilometer gefahren. Da habe ich schon gemerkt, dass das heute ein guter Tag ist", so Schumacher, der anfügte: "Diese Strecke war genau nach meinem Geschmack. 20-30 Kilometer und hügelig, so dass es über die Kraft geht. Genau das liegt mir."

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Auch Voigt zufrieden

Zweitbester Deutscher hinter Schumacher auf Platz sieben wurde CSC-Fahrer Jens Voigt (36:19 Minuten). "Das ist die Tour - da läuft's eigentlich immer bei mir. Nach meinen enttäuschenden Leistungen bei den deutschen Meisterschaften wollte ich eigentlich zeigen, dass ich noch lebe. Das war heute ein schöner Parcours, ein bisschen wellig mit viel Wind", sagte Voigt über seine Leistungen, die für die nächsten Tage einiges versprechen. Die übrigen starken deutschen Zeitfahrer wie Sebastian Lang und Markus Fothen enttäuschten.

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Lang von Bestform weit entfernt

Vor 14 Tagen bei den deutschen Zeitfahr-Titelkämpfen in Luckau in Brandenburg war der WM-Fünfte Lang auf Rang vier ebenfalls unter seinen Möglichkeiten geblieben. Auch in Cholet war er in 37:13 mit seiner Vorstellung nicht recht zufrieden und von seinem Tour-Topergebnis von 2006 weit entfernt. Vor zwei Jahren fuhr Lang beim ersten Zeitfahren auf den dritten Platz und wurde nur von Sergej Gontschar und Floyd Landis bezwungen, die später wegen auffälliger Blutwerte beziehungsweise Dopings aus ihren Teams flogen.

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Fothen wieder im Pech

Seinen Team-Kollegen Fothen, 2003 U23-Weltmeister im Zeitfahren, erwischte es am schlimmsten. Er büßte bereits am vierten Tourtag seine Chancen im Gesamtklassement ein. Ein Reifendefekt nach zehn Kilometern brachte ihn aus dem Rhythmus und war am Ende mitverantwortlich für die schlechte Zeit von 38:50 Minuten. Bereits an den beiden Vortagen hatte er durch einen Defekt und beim stürmischen Wind auf dem Weg nach Nantes wertvolle Zeit verloren. "Nach dem Defekt ging bei mir nichts mehr", stöhnte Fothen.

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