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Team Gerolsteiner: Sieg von Schumacher bedeutet Schub für Sponsorensuche

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Tour de France - Team Gerolsteiner  

Schumis Sieg bedeutet Schub für Sponsorensuche

09.07.2008, 15:41 Uhr | t-online.de

Hans-Michael Holczer ist wieder bester Laune (Foto: imago)Hans-Michael Holczer ist wieder bester Laune (Foto: imago) Die ersten Anrufe auf dem Handy von Hans-Michael Holczer ließen nicht lange auf sich warten. "Man hat sich schon erkundigt, zu welchen Konditionen man bei uns einsteigen kann", berichtete der Gerolsteiner-Teamchef gut gelaunt nach dem größten Erfolg in der Geschichte seines Radrennstalls.#

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Holczer wieder optimistisch

Hatte der 54-Jährige seine monatelange Suche nach einem neuen Hauptsponsor in den Tagen zuvor noch äußerst skeptisch kommentiert, wirkte er nach dem Sensationssieg von Stefan Schumacher im Tour-Zeitfahren und der Eroberung des Gelben Trikots optimistischer denn je: "Ich gehe davon aus, dass uns das jetzt wirklich weiterhilft."

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Dauergrinsen bei Schumacher

Der Stimmungswechsel war auch beim Start der fünften Etappe zu spüren. Als erster Gerolstein-Fahrer überhaupt nahm Schumacher auf der Fahrt von Cholet nach Chateauroux (232 Kilometer) ein Tourteilstück als Spitzenreiter in Angriff. Während der 26-Jährige beim Interview-Marathon am Vormittag und der anschließenden Einschreibe-Prozedur samt wortreicher Vorstellung durch Toursprecher Daniel Mangeas mit seinem Leader-Shirt um die Wette strahlte, machte sich auch rund um den Teambus große Zuversicht breit.

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"Das Beste, was uns passieren konnte"

"Wir sind alle unheimlich stolz auf diesen Erfolg. Das ist das Beste, was uns passieren konnte", sagte Schumachers Teamkollege Fabian Wegmann. Zwar bedeutet die Führung im Gesamtklassement für die Mannschaft mehr Arbeit, aber das nehmen Wegmann und Co. gerne in Kauf: "Für uns ist das doch das Größte. Bisher waren wir auf Angriff eingestellt, jetzt heißt es, Gelb möglichst lange zu verteidigen. Dafür werden wir alles geben', erklärte der deutsche Meister.

"Tour hat unheimliche Strahlkraft"

"Für Holczer war Schumachers Husarenritt vor allem das lang ersehnte Signal an alle potenziellen Geldgeber. "Durch so einen Erfolg kann jeder sehen, was die Tour für eine Strahlkraft hat", erklärte der Schwabe, bei dem sich noch am Dienstagabend bereits "ein konkreter Interessent" gemeldet hatte. Doch als Geschäftsmann vertraut der ehemalige Mathematik- und Geschichtslehrer auf die noch zu erwartende Image-Steigerung mit jedem weiteren Tag in Gelb: 'Ich hätte nichts dagegen, wenn in den nächsten Tagen noch mehr Anrufe kommen.'

Schumi ist wieder der Alte

Schumacher genoss unterdessen seinen ganz persönlichen Triumph nach den vielleicht schwersten Monaten seiner Karriere. "Ich hatte im Frühjahr einige Probleme und bin meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden", sagte der 26-Jährige, bei dem die Formkurve erst in den letzten Wochen vor der Frankreich-Rundfahrt wieder nach oben zeigte: "Vielleicht habe ich es einfach zu lange mit der Brechstange versucht. Aber inzwischen ist der Spaß am Radfahren zurückgekommen. Ich denke, ich bin wieder der Alte."

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