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Der Rocketman lässt es wieder krachen

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Fahrer des Tages - Mark Cavendish  

Der Rocketman lässt es wieder krachen

09.07.2008, 20:35 Uhr | dpa, t-online.de

Mark Cavendish (Foto: dpa)Mark Cavendish (Foto: dpa) In seiner noch jungen Karriere hat Mark Cavendish schon so einiges erlebt. Doch der Sieg im Massenspurt auf der fünften Etappe gegen die versammelte Sprinter-Elite erzeugte beim 23-Jährigen Columbia-Fahrer noch nicht gekanntes Gänsehautfeeling. "Das ist eine Riesensache und mein größter Erfolg, der mir viel bedeutet", sagte er mit glänzenden Augen.

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Mit 16 die Schule verlassen

Der kometenhafte Aufstieg des in Laxey auf der Isle of Man geborenen Briten geht also weiter. Wie zielstrebig der ausgebildete Bahnfahrer seine Karriere vorantreibt, zeigt ein Blick in seine Vita: Mit 16 Jahren verließ er die Schule und arbeitete in seinem Heimatort in einer Bankfiliale. Das Ziel war klar: Cavendish wollte genug Geld verdienen, um sich im Profizirkus durchzuschlagen.

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Bereits über 20 Siege auf dem Konto

Als er 2006 die Chance bekam, beim T-Mobile Team zu fahren, startete er voll durch und feierte seitdem über 20 Siege. In diesem Jahr stehen - neben dem nun errungenen Etappensieg bei der Tour de France - unter anderem zwei Tageserfolge beim Giro d'Italia zu Buche.

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Für Peking nominiert

Explosivität und seine enorme Endschnelligkeit sind die Markenzeichen des Youngsters. Eigenschaften, die er sich auf der Bahn erworben hat. Bereits mit 20 Jahren war er bei den U-23-Junioren Europameister im Punktefahren und Weltmeister im Madison. In diesem Jahr wurde er für die Olympischen Spiele in Peking nominiert und soll im Zweier-Mannschaftsfahren gemeinsam mit Bradley Wiggins eine Medaille holen.

Cipollini einbeinig überholt

Doch bei aller Zielstrebigkeit hat Cavendish seinen Humor nie verloren. Beim Einzelzeitfahren der Kalifornien-Rundfahrt im Februar überholte er einbeinig (!) Mario Cipollini, der bei dem Etappenrennen ein Kurzcomeback gab. Der Sprint-Altmeister fand die Aktion gar nicht lustig und Cavendish musste sich einige Sprüche anhören. Solche Aktionen kann sich das Sprinter-Ass bei der Tour natürlich nicht erlauben. Dort will er weiter sportlich für Schlagzeilen sorgen. Und der Etappensieg heute war sicher nicht sein letztes Ausrufezeichen.

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