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Sieg für den verstorbenen Bruder

11.07.2008, 20:01 Uhr | dpa, t-online.de

Luis Leon Sanchez (Foto: dpa)Luis Leon Sanchez (Foto: dpa) Als er dann auf dem Siegerpodest stand, hielt Luis Leon Sanchez für einen Moment inne. Er schaute in den Himmel und streckte immer wieder seine Zeigefinger nach oben. "Ich widme den Sieg meinem toten Bruder", sagte der 24-jährige Spanier, der mit auf der 7. Etappe seinen bisher größten Erfolg feierte.

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Brüder waren unzertrennlich

2005 starb Sanchez' ein Jahr jüngerer Bruder Leon, der ebenfalls ein ausgezeichneter Profi-Radfahrer war, tragisch bei einem Crossrennen. Ein schwerer Schlag für Luis Leon, waren die Brüder doch unzertrennlich. Gemeinsame Trainingsfahrten standen seit Kindesbeinen auf der Tagesordnung.

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Tod gut verkraftet

Den Tod seines Bruders verkrafte er jedoch relativ schnell. Nach kurzer Zeit saß Luis Leon wieder im Sattel. 2006 belegte er den zweiten Platz bei der Tour Down Under, 2007 gewann er eine Etappe bei Paris-Nizza und beendete die "Fahrt in den Frühling" als Gesamtdritter. In dieser Saison wurde er spanischer Zeitfahrmeister und konnte erneut bei einer Paris-Nizza-Etappe triumphieren.

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Der Bruder wäre stolz gewesen

Und nun der Tour-Etappensieg: Mit einem beherzten Angriff kurz vor dem Ziel nach 159 kräftezehrenden Kilometern durch Zentralmassiv ließ Sanchez die Konkurrenz einfach stehen. Sein Bruder wäre stolz auf ihn gewesen.

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