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8. Etappe - Tour de France: Team Columbia feiert Doppelsieg

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8. Etappe  

Team Columbia feiert Doppelsieg

12.07.2008, 18:58 Uhr | dpa

Strahlender Sieger: Mark Cavendish (Foto: Reuters)Strahlender Sieger: Mark Cavendish (Foto: Reuters) Das Columbia-Team hat bei der Tour de France einmal mehr seine Stärke unter Beweis gestellt. Der britische Bahn-Weltmeister Mark Cavendish setzte sich im Massenspurt in Toulouse durch und feierte nach seinem Erfolg in Chateauroux bereits seinen zweiten Etappensieg. Gerald Ciolek wurde Zweiter und machte damit den ersten Columbia-Doppelsieg bei der Tour perfekt. (Die Etappen der Tour de France 2012)

Der Luxemburger Kim Kirchen verteidigte sein Gelbes Trikot mühelos und komplettierte damit das Traum-Ergebnis des US-Rennstalls.

Im Video Der tolle Doppelsieg vom Team Columbia

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Gerald Ciolek Wieder die Lokomotive gespielt

Aldag: "Cavendish ist unglaublich"

"Ich war zuerst ein bisschen ungünstig platziert, aber es hat doch noch geklappt", sagte Cavendish, der nach dem Ziel Arm in Arm mit dem Tour-Debütanten Ciolek jubelte. "Wir wollten heute eigentlich das Gelbe Trikot verlieren, um nicht ständig so viel arbeiten zu müssen, aber die Ausreißer waren zu langsam. Das Finale war nach unserem Geschmack - Cavendish ist unglaublich", sagte Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag vor der ersten Pyrenäen-Etappe am Sonntag

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Förster auf Platz fünf, Zabel Sechster

Dritter nach der 172,5 Kilometer langen 8. Etappe mit Start in Figeac wurde nach 4:02:54 Stunden der Franzose Jimmy Casper. Robert Förster (Gerolsteiner) und Erik Zabel (Milram) kamen auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel. Im Gesamtklassement änderte sich nichts: Kirchen führt weiter mit einem Vorsprung von sechs Sekunden auf den australischen Top-Favoriten Cadel Evans und Stefan Schumacher (+16 Sekunden) vom Team Gerolsteiner.

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Quartett an der Spitze

Nach dem Wirbel um den Dopingfall Manuel Beltran ging es auch sportlich turbulent zu. Bereits in der Anfangsphase versuchte der Franzose Laurent Lefevre in einer Solo-Flucht sein Glück. Drei Fahrer setzten rasch nach, so dass 90 Kilometer vor dem Ziel ein Ausreißer-Quartett im strömenden Regen zusammengefunden hatte, das teilweise mehr als fünf Minuten Vorsprung auf das Feld herausfahren konnte.

Flucht kurz vor dem Ziel beendet

Da aber das Peloton - anfänglich unter Führung von Kirchens Columbia-Equipe - anzog, schmolz der Abstand zu den Verfolgern stetig und pendelte sich lange bei etwa 50 Sekunden ein. Beltrans Liquigas-Team demonstrierte derweil Charakterstärke und zeigte sich ebenfalls an der Spitze des Pelotons. Anschließend waren sich die Sprinter-Teams in der Tempoarbeit einig, so dass die Ausreißer 3,5 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden und es in Toulouse doch noch zur erwarteten Massenankunft kam.

Schrecksekunde für Ricco

Eine Schrecksekunde hatte Riccardo Ricco zu überstehen. Der Italiener, um den es ebenfalls Doping-Gerüchte gibt, stürzte 51 Kilometer vor dem Ziel, musste den Teamarzt konsultieren und fuhr lange hinterher.

Überblick Alle deutschen Etappensieger
Überblick Alle deutschen Fahrer im Gelben Trikot
Überblick Alle Sieger des Grünen Trikots

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