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Starker Ciolek muss die Lokomotive spielen

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8. Etappe - Fahrer des Tages  

Starker Ciolek muss die Lokomotive spielen

12.07.2008, 19:33 Uhr | t-online.de, jm, t-online.de

Gerald Ciolek muss hinter Teamkollege Cavendish zurückstecken. (Foto: imago)Gerald Ciolek muss hinter Teamkollege Cavendish zurückstecken. (Foto: imago) Der ganz große Wurf bleibt Gerald Ciolek abermals verwehrt. Wie schon bei der zweiten Etappe landet der Sprinter vom Team Columbia auch auf dem achten Tagesabschnitt auf dem Treppchen, den Tagessieg holt wieder ein anderer.

Doch die Art und Weise, wie Ciolek erst für seinen Teamkollegen Mark Cavendish die Lokomotive gibt und ihn zum Sieg schiebt, und dann selbst durchzieht und Platz zwei sichert, ist aller Ehren wert.

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Ciolek präsentiert sich derzeit in Top-Verfassung. Pech, dass sich mit Cavendish die wohl schärfste Konkurrenz gerade im eigenen Team befindet. Die Taktik von Columbia war auf dem heutigen Abschnitt ganz auf den Briten zugeschnitten, da musste sich auch Ciolek unterordnen. Unter anderen Vorzeichen hätte es für den ehemaligen U23-Weltmeister vielleicht sogar zum Etappensieg gereicht. Bleibt die Hoffnung, dass sich Cavendish im Laufe der Tour noch einmal für die treuen Dienste revanchiert und Ciolek ganz oben aus Treppchen hievt.

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2005 ging Cioleks Stern auf

Seinen ersten großen Erfolg im Profi-Radsport feierte Ciolek 2005, als er sich sensationell im Sprintfinale der Deutschen Straßenmeisterschaft vor Erik Zabel und Robert Förster durchsetzte. Damals trug er noch das Trikot des Wiesenhof-Teams. 2006 wurde er U-23 Weltmeister, bevor 2007 das Team T-Mobile, Vorgängerteam von Columbia, anklopfte. Nach vier Etappensiegen bei der Deutschlandtour (2006 und 2007) und dem ersten Platz bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt (2007) ist sein nächstes großes Ziel eben jener Etappensieg bei der Tour de France.

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