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Marc Cavendish sorgt bei seiner zweiten Tour für Furore

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Team Columbia  

Marc Cavendish sorgt bei seiner zweiten Tour für Furore

13.07.2008, 15:12 Uhr | sid

Schon zwei Etappensiege bei der Tour: Marc Cavendish (Foto: imago)Schon zwei Etappensiege bei der Tour: Marc Cavendish (Foto: imago) Der schnellste Mann der ersten Tourwoche reiht sich zu Beginn der neunten Etappe weit hinten ein. Mark Cavendish war die Ehrfurcht vor dem ersten Hochgebirgs-Abschnitt zwischen Toulouse und Bagneres-de-Bigorre deutlich anzumerken.

"Ich habe nicht vor, in den nächsten Tagen irgendwelche Resultate zu erzielen, ich versuche einfach nur, zu überleben", sagte der 23-Jährige vom Columbia-Team voller Ehrfurcht vor den ersten schweren Bergetappen der Frankreich-Rundfahrt.

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Respekt vor den Pyrenäen

So selbstbewusst wie er am Tag zuvor in Toulouse seinen zweiten Tagessieg ersprintet hatte, so kleinlaut wurde Cavendish mit Blick auf die berüchtigten Anstiege der Pyrenäen. "Beim Giro bin ich zwar auch über die Berge gekommen, aber hier wird es sicherlich nochmal deutlich schwerer. Mein Ziel ist es, in zwei Wochen in Paris anzukommen, aber ich muss sehen, wie es läuft."

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Bereits zwei Etappensiege

Dass die Tourstrecke in diesem Jahr selbst in der ersten - normalerweise auf die Sprinter zugeschnittenen - Woche nicht gerade flach verlief, bereitete dem Engländer keine Probleme. Mit seinen Erfolgen auf dem fünften und achten Teilstück trug er sich als einziger Fahrer bereits zweimal in die Siegerliste ein. In den klassischen Sprintfinals war die Konkurrenz gegen den Youngster bislang chancenlos.

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Höchste Endgeschwindigkeit

Seinen Anspruch auf die Vormachtstellung unter den Top-Sprintern formuliert der Lockenkopf von der Isle of Man entsprechend forsch. "Ich bin angetreten, um zu zeigen, dass ich der schnellste Fahrer der Welt bin", sagt Cavendish. Bei einigen Gegnern ist die Botschaft schon angekommen. "Er hat ohne Zweifel die höchste Endgeschwindigkeit. Wir werden ihn noch viele große Rennen gewinnen sehen", glaubt der Norweger Thor Hushovd, Gewinner der zweiten Etappe.

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Große Erfolge auch auch auf der Bahn

Wie viele gute Sprinter erhielt Cavendish seine Grundausbildung auf der Bahn, wo er schon mit 19 Jahren seine ersten großen Erfolge feierte. Als Nobody gewann er 2005 an der Seite seines Landsmanns Rob Hayles den WM-Titel im Madison, ein Triumph, der ihn damals zum Shootingstar der Szene machte. Trotz seines inzwischen vollzogenen Wechsels auf die Straße wiederholte er den Erfolg bei der diesjährigen Bahn-WM mit seinem neuen Partner Bradley Wiggins.

Erste Tourteilnahme war eine "harte Zeit"

Seinen ersten Profivertrag erhielt Cavendish 2007 bei T-Mobile, um nach nur wenigen Monaten bei der letztjährigen Tour bereits seine erste große Rundfahrt zu bestreiten. Dort allerdings hatte er eine "harte Zeit", wie sich Teamchef Bob Stapleton erinnert: "Er hat ein paar üble Stürze mitgemacht und musste lernen, dass die Tour ihre eigenen Gesetze hat."

Nur die Berge können Cavendish stoppen

Ein Jahr später gehört Cavendish beim Nachfolgeteam Columbia bereits zu den Leistungsträgern und ließ vor einigen Wochen beim Giro mit zwei Etappensiegen aufhorchen. "In einem typischen Massensprint ist er derzeit nur schwer zu schlagen", sagt Stapleton. Doch bevor Cavendish das wieder zeigen kann, muss er erstmal über die Berge kommen.

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