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Radsport: 18 Erstliga-Rennställe steigen aus ProTour der UCI aus

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Rund um den Radsport  

Teams steigen aus der ProTour aus

15.07.2008, 18:41 Uhr | sid

Logo der UCI-ProTour. (Foto: imago)Logo der UCI-ProTour. (Foto: imago)Die 18 Erstliga-Rennställe steigen Ende der Saison geschlossen aus ProTour des Weltverbandes UCI aus. "Niemand wird für 2009 wieder eine Lizenz beantragen", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer nach dem Treffen der Mannschaftsführer am Tour-Ruhetag in Pau.

Es habe sich gezeigt, dass die Rennserie nicht mit den Vorstellungen der Teams und Sponsoren "unter einen Hut" zu bringen sei. Damit hat die UCI den Kampf mit den Veranstaltern der drei großen Rundfahrten Tour, Giro und Vuelta um die Oberhoheit im Profi-Straßenradsport endgültig verloren.

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UCI droht mit Ausschluss

Neben den 17 bei der Tour startenden ProTour-Teams wird auch der von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossene Astana-Rennstall die Entscheidung mittragen, wie Teamsprecher Philippe Maertens bestätigte. "Wenn alle anderen aussteigen, kann ich mir nicht vorstellen, dass Astana etwas anderes tut." UCI-Präsident Pat McQuid drohte in einer ersten Reaktion der Aussteigern mit einem Ausschluss aus dem Weltverband: "Diese Teams müssen damit rechnen, dass sie von uns ausgeschlossen werden", sagte der Ire.

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Ein schleichender Tod

Die ProTour war 2005 aus der Taufe gehoben worden. Bei ihren ursprünglich fast 30 Rennen waren alle Topteams zum Start verpflichtet. 2008 umfasst die Serie nur noch 15 Rennen, nachdem Tour, Giro und Vuelta nicht nur mit den Rundfahrten ausstiegen, sondern auch mit ihren Eintages-Klassikern wie Mailand-San Remo, Paris-Roubaix oder Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Neue Serie angestrebt

Deutsche ProTour-Rennen in diesem Jahr sind noch die Hamburger Cyclassics und die Deutschland-Tour. Laut Holczer wolle man sich um eine neue Serie bemühen, in deren Entwicklung auch die UCI eingebunden sein solle: 'Wir brauchen weiter den Weltverband, aber unsere Interessen müssen stärker berücksichtigt werden.

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