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Finanzstarke Russen entern den Radsport

15.07.2008, 19:26 Uhr | dpa

Oleg Tinkoff wird Manager beim neuen Team Katiucha. (Foto: imago)Oleg Tinkoff wird Manager beim neuen Team Katiucha. (Foto: imago)Russische Geldgeber drängen auf den Markt des Profi-Radsports. Am Tour-Ruhetag in Pau stellte sich die neue Formation Katiucha vor, die das in Italien lizenzierte Team Tinkoff im kommenden Jahr ersetzen soll. Die neue Mannschaft - nach einem russischen Raketenwerfer aus dem Zweiten Weltkrieg benannt - soll mit insgesamt 30 Millionen Euro gesponsert werden.

Vorbild für die Finanzierung ist offensichtlich das kasachische Team Astana, das in diesem Jahr wegen seiner Doping-Vergangenheit keine Starterlaubnis für die Tour erhielt. Katiucha soll von den drei Großkonzernen Gazprom, Itera und Ros Technologie finanziert werden.

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Stegmanns und McEwen auf der Liste

Die Topsprinter Gert Stegmans (Belgien) und Robbie McEwen (Australien) werden als erste Fahrer-Namen gehandelt. Der ehemalige Paris-Roubaix- und Mailand-San Remo-Gewinner Andrej Tschmil soll die Equipe als Sportdirektor führen. Oleg Tinkoff, Chef einer russischen Großbrauerei und letzter Arbeitgeber des Doping-Kronzeugen Jörg Jaksche, soll den Posten eines Managers ausfüllen.

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Tinkhoff: "Wollen den Toursieger stellen"

"In zwei bis drei Jahren wollen wir den Toursieger stellen", sagte Tinkoff. Bevor Wechsel offiziell bekanntgegeben werden dürfen, wollte der Russe Fahrer-Verpflichtungen nicht bestätigen. Von dem zur Verfügung gestellten Gesamtetat der Industrie-Giganten soll die Hälfte in den Aufbau von Radsport-Schulen für den Nachwuchs in Russland gesteckt werden. Mit dann rund 15 Millionen Euro pro Saison dürfte Katiucha 2009 zu den Teams mit dem größten Jahresetat gehören.

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