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11. Etappe der Tour de France: Florian Wegmann verpasst Etappensieg

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11. Etappe  

Wegmann verpasst Etappensieg

16.07.2008, 17:38 Uhr | dpa, t-online.de

Fabian Wegmann (Foto: imago)Fabian Wegmann (Foto: imago) Er hatte eine Attacke angekündigt, zum ersten Etappensieg bei der Tour de France reichte es aber für Fabian Wegmann nicht ganz: Der deutsche Meister vom Team Gerolsteiner bestimmte auf dem 11. Tagesabschnitt über 167,5 Kilometer nach Foix in einer Ausreißergruppe lange das Geschehen. Im Finale fehlte Wegmann allerdings die letzte Kraft und fuhr auf Platz neun. Den Etappensieg holte sich CSC-Profi Kurt-Asle Arvesen im Sprint vor Martin Elmiger und Alessandro Ballan.

Video Die lange Flucht von Wegmann und Co.
Foto-Show Die Bilder der 11. Etappe

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Im Überblick Die Gesamtwertung

Evans weiter vor Schleck

Der Erfolg der in der Gesamtwertung ungefährlichen Außenseiter hatte keinen Einfluss auf den Kampf ums Gelbe Trikot. Cadel Evans, dessen Fahrstil die Fans nicht gerade von den Sesseln reißt, führt weiter mit der Winzigkeit von einer Sekunde vor Frank Schleck. Das Feld mit den beiden Spitzenfahrern rollte 14:50 Minuten nach der Spitzengruppe ins Ziel. In Foix hatten die Tour-Teilnehmer die Pyrenäen - am Mittwoch stand mit dem 1432 Meter hohen Col de Portel 57 Kilometer vor dem Ziel der letzte vorläufige Anstieg auf dem Programm - hinter sich gelassen.

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Zeitweise 16 Minuten vorne

Zwölf Fahrer hatten an der ersten Steigung des Tages 45 Kilometer nach dem Start angegriffen und konnten sich absetzen. Wegmann und seine Flucht-Begleiter erarbeiteten sich rasch einen beruhigenden Vorsprung, der sie schon früh vom Tagessieg träumen ließ. Auf dem Gipfel des Portel hatten sie einen Vorsprung von über 16 Minuten auf das Peloton herausgefahren. Die Topfahrer ließen sich nicht aus den Augen und hatten kein Interesse, die Kreise der Ausreißer entscheidend zu stören.

Moinard kurz vor dem Ziel gestellt

Drei Kilometer vor der Bergwertung am Portel hatte sich der Franzose Amael Moinard abgesetzt und versuchte sein Glück in einer Alleinfahrt. Aber auf dem langen Flachstück Richtung Ziel kamen seine Verfolger wieder heran. Sie ließen ihn Kilometer lang fünf Sekunden vor sich zappeln, dann schlugen seine alten Begleiter zu und stellten ihn 4000 Meter vor Foix.

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