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12. Etappe - Tour de France: Cavendish macht das Triple voll

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12. Etappe  

Cavendish macht das Triple voll

17.07.2008, 18:05 Uhr | dpa

Der Rocket Man schlägt zu: Mark Cavendish feiert den dritten Etappensieg. (Foto: Reuters)Der Rocket Man schlägt zu: Mark Cavendish feiert den dritten Etappensieg. (Foto: Reuters) Am turbulentesten Tag der diesjährigen Tour de France hat Mark Cavendish seinen dritten Tagessieg gefeiert und sich endgültig zum neuen Sprintkönig gekrönt. Nach dem Schock des dritten Doping-Falls Riccardo Ricco, dessen Saunier-Duval-Team vor dem Start der 12. Etappe die Tour verließ, setzte sich der Brite vor dem Franzosen Sylvain Chavanel und Gert Steegmans aus Belgien durch.

Erik Zabel vom Milram-Team belegte den vierten Platz. Der australische Topfavorit Cadel Evans verteidigte sein Gelbes Trikot mühelos mit einer Sekunde Vorsprung vor Frank Schleck. Dafür schlüpfte Gerolsteiner-Profi Sebastian Lang erstmals ins Bergtrikot.

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Gesamtwertungen rücken sich zurecht

Mindestens ebenso interessant wie der Streckenabschnitt über 168,5 Kilometer von Lavelanet nach Narbonne waren die Auswirkungen des Doping-Falls Ricco und des damit verbundenen Rückzugs von Saunier Duval. Riccos Bergtrikot übernahm Lang, der in dieser Wertung einen Sprung von Rang drei auf eins machte und einen weiteren Zähler einsammelte. Das Feld der Nachwuchsfahrer führt nun der Italiener Vicenzo Nibali an. Zudem werden sich wohl die von Ricco jeweils auf den zweiten Platz verwiesenen Alejandro Valverde (6. Etappe) und Wladimir Efimkin (9. Etappe) nachträglich über einen Tagessieg "freuen" dürfen.

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Ausreißer-Trio ohne Chance

Das Sportliche dieser Etappe ist schnell erzählt: Kurz nach dem Start in Lavelanet versuchten die Franzosen Samuel Dumolin und Arnaud Gerard in einem Ausreißversuch ihr Glück, 54 Kilometer vor dem Ziel gesellte sich der Spanier Juan Jose Oroz zu ihnen. Das Peloton hielt das Trio im Rennverlauf an der kurzen Leine und ließ das Trio nicht mehr als eineinhalb Minuten weg. Vor allem die Sprinter-Mannschaften drückten aufs Tempo, um einen Massenspurt zu erzwingen. Und so kam es dann auch.

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