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12. Etappe - Tour de France: Die Gerechtigkeit hat gesiegt

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12. Etappe - Fahrer des Tages  

Die Gerechtigkeit hat gesiegt

17.07.2008, 19:41 Uhr | t-online.de, jm, t-online.de

Sebastian Lang im gepunkteten Trikot. (Foto: afp)Sebastian Lang im gepunkteten Trikot. (Foto: afp) Sebastian Lang hat sich den verdienten Lohn abgeholt, den ihm der mittlerweile überführte Dopingsünder Riccardo Ricco auf der neunten Etappe geklaut hat. Seit heute darf der Gerolsteiner-Profi das weiße Trikot mit den roten Punkten für den besten Bergfahrer tragen.

"Eigentlich habe ich es mir schon auf der neunten Etappe verdient", sagte Lang nach dem Zieleinlauf und fügte an: "Schön das die Gerechtigkeit am Ende doch siegt."

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Ein kleiner Trost

"Ich habe ihn gar nicht richtig gesehen. In zwei Sekunden war die Kobra vorbei", staunte Lang noch nach dem unglaublichen Antritt Riccos auf der neunten Etappe am Col d`Aspin. Über die Vorstellung des Italieners konnte er aber schon damals nur den Kopf schütteln. Zu verdächtig war die Leistung des in Sachen Doping vorbelasteten Fahrers von Saunier Duval. Jetzt weiß Lang, dass er mit seinem Gefühl richtig lag. Ein kleiner Trost für den entgangenen Tagessieg.

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Bis in die Alpen

Dass Lang das gepunktete Jersey so schnell nicht mehr hergeben will, zeigte er an der einzigen Bergwertung des heutigen Tages. Kurz vor der Marke sprang er aus dem Peloton und sicherte sich noch einen Punkt. Doch er weiß, dass es nicht einfach wird, das Trikot zu verteidigen. "Bis zu den Alpen ist es möglich, in den Alpen sicher nicht", schätzte Lang, der 2006 das Bergtrikot bei der Deutschland-Tour gewann, seine Chancen realistisch ein.

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