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14. Etappe - Tour de France: Freire triumphiert - Zabel Dritter

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Tour de France - 14. Etappe  

Freire triumphiert - Zabel Dritter

19.07.2008, 18:15 Uhr | dpa

Oscar Freire bejubelt seinen Sprintsieg auf der 14. Etappe nach Digne-les-Bains. (Foto: Reuters)Oscar Freire bejubelt seinen Sprintsieg auf der 14. Etappe nach Digne-les-Bains. (Foto: Reuters) Die Doping-Nachrichtenbörse gönnte der Tour de France einen Tag Ruhe - sportlich sorgte der dreifache Weltmeister Oscar Freire mit seinem ersten diesjährigen Etappensieg für Furore. Der Träger des Grünen Trikots aus Spanien verwies den Kolumbianer Leonardo Duque und Altmeister Erik Zabel im Ziel der 14. Etappe in Digne-les-Bains nach 194,5 Kilometern auf die Plätze.

Im Video Freie sprintet zum Sieg

Bilder des Tages Die 14. Etappe
Live-Ticker zum Nachlesen Die 14. Etappe
Im Überblick Die Gesamtwertung

"Etappe 50 oder 80 Meter zu lang"

Enttäuscht war Zabel, der abermals einen Etappensieg verpasste. "Ich hatte heute das Gefühl, die Etappe ist 50 oder 80 Meter zu lang. Sonst hätte ich es vielleicht geschafft", sagte der 38-Jährige, der bis kurz vor dem Zielstrich in Führung lag.

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Evans bleibt im Gelben Trikot

Bevor es am Sonntag ins Hochgebirge der Alpen geht, wo wohl die Entscheidung über den Tour-Gesamtsieg fallen wird, verteidigte Cadel Evans seine Führung. Der Träger des Gelben Trikots aus Australien führt weiter mit der Winzigkeit von einer Sekunde vor dem Bjarne-Riis-Schützling Frank Schleck aus Luxemburg. Kletter-Spezialist Bernhard Kohl vom Team Gerolsteiner, der in der Tour-Endabrechnung das Bergtrikot im Blickwinkel hat, liegt weiter mit 46 Sekunden Rückstand auf dem vierten Platz.

Im Überblick Die Bergwertung
Im Überblick Die Sprintwertung

Ausreißer ohne Glück

Lange hatten vier Ausreißer, die sich nach 38 Kilometern aus einer 21 Fahrer starken Spitzengruppe herausgelöst hatten, das Rennen bestimmt. 25 Kilometer vor dem Ziel hatte daraus José Ivan Gutierrez von Caisse d'Épargne sein Glück in einem Solo versucht. Aber kurz vor dem Gipfel des letzten Anstieges zehn Kilometer vor dem Ziel hatte das Feld aufgeschlossen.

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Cavendish könnte mit Lance Armstrong gleichziehen

Der 22-jährige Mark Cavendish, der diesmal nicht zum Zug kam, hat sich mit seinen vier Etappensiegen in die Geschichtsbücher der Tour gefahren. Falls der Olympia-Kandidat bis Paris durchfährt, könnte ihm zum Finale am übernächsten Sonntag auf den Champs Élysées der fünfte Erfolg winken. Im Sprint hat die Konkurrenz bisher kein Rezept gegen die außergewöhnliche Explosivität des Briten aus dem Columbia-Team gefunden. Fünf Etappensiege verbuchte zuletzt Tour-Rekordsieger Lance Armstrong (USA) 2004. Mit acht Tageserfolgen in einer Tour führen die Belgier Eddy Merckx (1970 und 1974) und Freddy Martens (1976) sowie der Franzose Charles Pélissier (1930) die Bestenliste an.

Kohl spekuliert auf das Bergtrikot

Seit einem Sturz am vergangenen Montag ist Bahn-Weltmeister Cavendish, der in Peking auf Gold spekuliert, leicht angeschlagen. Anders als der Engländer haben der Vierte des Gesamtklassements, Bernhard Kohl, und der Belgier Stijn Devolder von Quick Step auf ihre Olympia-Chance verzichtet. "Ich möchte mich ganz auf die Tour konzentrieren. Hier verliert man so viel Kraft - da hätte es keinen Zweck, eine Woche später mit Ambitionen nach Peking zu reisen", erklärte der Österreicher. Kohl liegt in der Bergwertung nur noch mit einem Punkt hinter seinem Team-Kollegen Sebastian Lang.

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