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Wirbel um spanisches Doping-Labor

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Wirbel um spanisches Doping-Labor

19.07.2008, 20:44 Uhr | dpa

Szene einer Doping-Probe (Foto: imago)Szene einer Doping-Probe (Foto: imago) Ein spanisches Labor soll Radsport-Profiteams ein Angebot für interne Doping-Kontrollen unterbreitet haben. "In einer E-Mail, die an mehr als zehn Profi-Radsportteams adressiert wurde und der ARD vorliegt, bietet die Universidad de Extremadura in Cáceres an, durch Urin-Analysen ein komplettes Steroid-Profil der Radfahrer der Profiteams durchzuführen", hieß es dazu in einer Pressemitteilung des Westdeutschen Rundfunks Köln.

Mit solchen Steroid-Profil-Analysen könnten sich Sportler an Grenzwerte herandopen und positiv getestete Fahrer rechtzeitig vor einer offiziellen Doping-Kontrolle aus dem Rennen genommen werden.

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"Das haben wir schon länger vermutet"

Der in ARD-Live-Sendung von der Tour am Samstag als Absender genannte Prof. Dr. Marcos Maynar Marino habe in der E-Mail explizit darauf hingewiesen, dass sein Labor die gleiche Untersuchungsmethode wie der Weltradsportverband UCI verwende. Dr. Hans Geyer vom Zentrum für präventive Doping-Forschung in Köln sagte dazu der ARD: "Das haben wir schon länger vermutet, dass es irgendwo in Europa noch Laboratorien gibt, die Proben vorchecken. Laboratorien, die außerhalb des Kontrollsystems sind, und die dann Urin-Anteile von Athleten untersuchen, so dass die genau wissen, wann sie ihre Doping- Substanzen absetzen müssen, um nicht bei Kontrollen aufzufallen."

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Praktiken besorgniserregend

Der Generalsekretär der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, David Howmann, wird mit den Worten zitiert: "Die von Ihnen beschriebenen mutmaßlichen Praktiken sind besorgniserregend." Die WADA werde die Informationen an die spanischen Behörden weitergeben.

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