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18. Etappe - Tour de France: Burghardt triumphiert in Saint-Etienne

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Tour de France - 18. Etappe  

Burghardt triumphiert in Saint-Etienne

24.07.2008, 18:23 Uhr | dpa

Grenzenloser Jubel bei Marcus Burghardt (Foto: Reuters)Grenzenloser Jubel bei Marcus Burghardt (Foto: Reuters) Nach einer bravourösen Flucht hat Marcus Burghardt den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Beim Tagessieg des 25 Jahre alten Radprofis vom T-Mobile-Nachfolger Columbia einigten sich Tour-Spitzenreiter Carlos Sastre und sein schärfster Rivale Cadel Evans auf ein Stillhalteabkommen und sammelten Kräfte für das entscheidende Zeitfahren über 53 Kilometer am Samstag.

Burghardt und sein Fluchtgefährte Carlos Barredo, der Zweiter wurde und sich darüber maßlos ärgerte, hatten so keine Mühe, ihre stundenlange Schufterei erfolgreich abzuschließen.

Im Video Burghardts toller Schlusssprint

Zum Durchklicken Die Bilder der 18. Etappe
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Im Überblick Die Gesamtwertung

Ähnliche Voraussetzungen wie im Vorjahr

In der Gesamtwertung führt der Spanier Sastre weiter vor Frank Schleck (+ 1:24 Minuten), Bergtrikot-Träger Bernhard Kohl (+ 1:33) und Evans. Favorit für den Gesamtsieg ist vor dem Kampf gegen die Uhr nach Saint-Amand-Montrond aber der frühere T-Mobile-Profi Evans. "Im Vorjahr ging ich mit zwei Minuten Rückstand hinter Contador ins abschließende Zeitfahren. Jetzt liege ich wieder hinter einem Spanier - mit 1:34 Minuten", hatte der glückliche Evans nach der Königsetappe nach L'Alpe d'Huez gesagt.

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Kohl hat das Bergtrikot sicher

Nicht nur für das Tour-Zentralorgan "L'Équipe" hat der Vorjahres- Zweite, der sich selbst sehr gute Chancen ausrechnet, "alle Trümpfe in der Hand". Kohl hat indes das Bergtrikot schon sicher. Mit 125 Zählern ist dem Österreicher das gepunktete Jersey nicht mehr zu nehmen, wenn der Gerolsteiner-Profi am Sonntag gesund Paris erreicht. Burghardt Tagessieg war bereits der fünfte Streich für Rolf Aldags Columbia-Team und der zweite deutsche Etappensieg nach Stefan Schumachers Triumph im ersten Zeitfahren.

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Burghardts Attacke erfolgreich

Burghardt nutzte die anspruchsvolle Etappe mit Start in Bourg-d'Oisans zur Werbung in eigener Sache. Gemeinsam mit vier anderen Fahrer attackierte der Columbia-Profi 45 Kilometer nach Rennbeginn. Anschließend konnte sich der Sachse, im Vorjahr Gewinner des Klassikers Gent-Wevelgem, zusammen mit Barredo aus der Gruppe lösen. Da beide in der Gesamtwertung keine Gefahr für Sastre, Evans und Co. darstellten, konnte sich das Duo einen Vorsprung von mehr als elf Minuten auf das Peloton herausfahren, von dem sie 6:51 Minuten ins Ziel retteten. Dort ließ Burghardt, der im Frühjahr lange verletzt war und um die Tour-Teilnahme bangen musste, seinem Flucht-Begleiter im Endspurt keine Chance.

Cunego stürzt

Der Italiener Damiano Cunego, der für die Tour in diesem Jahr extra auf sein Giro-Heimspiel verzichtet hatte, stürzte in der Anfangsphase und musste lange behandelt werden. Der bisherige Gesamt- 14. vom Lampre-Rennstall verlor zwischenzeitlich mehr als 22 Minuten und riskierte den Tour-Ausschluss wegen Zeitüberschreitung. Der Gewinner des Giro d'Italia 2004, der vor der Tour zum engsten Favoritenkreis zählte, konnte in Frankreich die Erwartungen nicht erfüllen.

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