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19. Etappe - Tour de France: Chavanel schnappt Sprintern den Sieg weg

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19. Etappe  

Chavanel schnappt den Sprintern den Sieg weg

25.07.2008, 18:42 Uhr | t-online.de

Sieger der 19. Etappe: Sylvain Chavanel (Foto: Reuters)Sieger der 19. Etappe: Sylvain Chavanel (Foto: Reuters) Während die Favoriten vor dem entscheidenden Zeitfahren noch einmal Kräfte sammelten, trumpfte Sylvain Chavanel groß auf. Der Franzose gewann die 19. Etappe der Tour de France über 165,5 Kilometer von Roanne nach Montlucon. Er siegte vor seinem Landsmann Jeremy Roy und wurde damit nach zahlreichen erfolglosen Attacken bei dieser Frankreich-Rundfahrt endlich belohnt.

Zum Durchklicken Die Bilder der 19. Etappe
Live-Ticker zum Nachlesen Die 19. Etappe
Im Überblick Die Gesamtwertung

Sastre weiter in Gelb

Das Gelbe Trikot des Spitzenreiters verteidigte vor dem Zeitfahren am Samstag der Spanier Carlos Sastre. Sein vermeintlich schärfster Rivale im Kampf um den Gesamtsieg, der Australier Cadel Evans, liegt weiter 1:34 Minuten zurück. Sastres Team-Kollege Frank Schleck (Luxemburg) belegt weiter den zweiten Platz 1:24 Minuten vor dem Österreicher Bernhard Kohl vom Team Gerolsteiner (+ 1:33), der sein Bergtrikot bereits sicher hat.

Fahrer des Tages Chavanel: genug vom ewigen Talent

Tour-Aus für Wegmann

Chavanel und Roy hatten sich nach verschiedenen verbissenen, aber letztendlich nicht erfolgreichen Attacken anderer Fahrer nach 90 Kilometern durchgesetzt und vom Feld lösen können. Das Hauptfeld mit allen Topleuten erreichte das Ziel 1:13 Minuten nach dem Ausreißer-Duo. Für Fabian Wegmann kam hingegen das Aus. Der Deutsche Meister spürte seine Sturzverletzungen aus den Pyrenäen immer mehr und verlor bereits kurz nach dem Etappenstart den Anschluss an das Feld. Obwohl er verbissen kämpfte, kam er erst 28:13 Minuten nach dem Sieger ins Ziel und damit deutlich über der Karenzzeit von rund 19 Minuten.

Protest rettet den Deutschen nicht

Noch lange nach Chavanels Zieldurchfahrt blieb unklar, ob die Etappe als "leicht" oder "mittelschwer" gewertet wird, was Einfluss auf die Berechnung des Zeitlimits hat. Vehement kämpfte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer für seinen Fahrer Wegmann, doch die Jury wies den Protest zurück und stufte den Tagesabschnitt als Flachetappe ein. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Einstufung als bergige Etappe Einfluss auf die Punktewertung des Grünen Trikots gehabt hätte.

Ciolek vor Zabel und Haussler

Den Sprint des Feldes gewann Olympia-Starter Gerald Ciolek vor Erik Zabel und Heinrich Haussler. "Heute wäre ein Tag für die Sprinter und für mich gewesen, aber ich bin nicht sauer. In Paris haben wir noch eine Chance", sagte Ciolek nach seinem Podiumsplatz bei dieser Tour über die vergebene Aufholjagd.

Schumi wieder vorne dabei

Stefan Schumacher, Gewinner des ersten Zeitfahrens in Cholet, machte wie in den vergangenen Tagen auf sich aufmerksam. Seine Attacke mit weiteren Fahrern scheiterte aber nach wenigen Kilometern. Der WM-Dritte vom Team Gerolsteiner, der zwei Tage das Gelbe Trikot trug, macht sich in Paris berechtigte Hoffnungen auf die Auszeichnung als "kämpferischster Fahrer" der Tour. "Er hat in den letzten Tagen deshalb viel Kraft gelassen. Daher sollte man vielleicht auch beim Zeitfahren in Cérilly nicht mehr zu viel von ihm erwarten, obwohl er natürlich noch einmal alles geben wird", sagte sein Teamchef Hans-Michael Holczer.

Cunego nicht mehr am Start

Der Italiener Damiano Cunego, Gewinner des Giro d'Italia 2004, der am Vortag gestürzt war, trat am Freitag zur drittletzten Tour-Etappe nicht mehr an. Der Arzt hatte ihm von einer Weiterfahrt abgeraten.

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