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Tourchef will bei der Sponsorensuche helfen

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Gerolsteiner  

Tourchef will bei der Sponsorensuche helfen

26.07.2008, 16:25 Uhr | sid

Gerolsteiners Holczer mit Tour-Chef Prudhomme (Foto: imago)Gerolsteiners Holczer mit Tour-Chef Prudhomme (Foto: imago) Unerwartete Hilfestellung für das Team Gerolsteiner: Tour-Direktor Christian Prudhomme hat angekündigt, Hans-Michael Holczer bei der Sponsorensuche für dessen Rennstall unter die Arme zu greifen. "Es wäre nicht gerecht, dass jemand wie Holczer, der energisch für einen glaubwürdigen Radsport kämpft und der sich ganz offen und mutig gegen Doping engagiert, am Ende ohne Sponsor dasteht. Ich werde ihm deshalb auch im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen", sagte der Chef der Frankreich-Rundfahrt dem "Kölner Stadtanzeiger".

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Enttäuschten Liebhaber Deutschland zurückgewinnen

Holczers Geldgeber Gerolsteiner steigt zum Ende des Jahres aus, einen Nachfolger konnte der Schwabe trotz intensiver Bemühungen bisher nicht präsentieren. Der neue Geldgeber müsste ein Budget von etwa acht Millionen Euro zur Verfügung stellen. Prudhomme betonte die Wichtigkeit Deutschlands für die Tour und hofft, die Radsport-Begeisterung in der Zukunft wieder zu entflammen. "Was wir im Moment sehen, gleicht dem Verhalten eines enttäuschten Liebhabers, der spürt, dass er betrogen worden ist", sagte der Franzose.

Prudhomme: "Die Tour ist nicht tot"

Die Deutschen hätten gezeigt, dass sie über die Maßen von der Tour begeistert seien, 2005 seien in Karlsruhe und Pforzheim alle Zuschauerrekorde gebrochen worden. "Und jetzt soll alles vorbei sein? Da wäre ich doch froh um eine ausgewogene Mitte. Ja, wir haben Probleme. Aber nein, die Tour ist nicht tot."

Aktuelle Dopingfälle als Erfolg

Die drei während dieser Tour bekanntgewordenen Dopingfälle sieht Prudhomme nicht als weiteren Imageschaden, sondern als Erfolg. "Wir wollen den Sport hier sauber bekommen, und dazu gehören Enttarnungen", erklärte der 47-Jährige. Würde man das Rennen stoppen, hätte der Feind gewonnen. Der Feind sei aber nicht der Radsport und nicht die Tour. Der Feind sei das Doping: "Natürlich kämpfen wir auch gegen Idioten, die nichts verstehen."

Botschaft an den Weltsport

Auch deshalb habe man mit dem Weltverband UCI gebrochen. Die Kontrollen bei der Tour werden von der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD durchgeführt und das nicht, "weil es eine französische Organisation ist, sondern weil sie unabhängig ist". Insofern ginge davon auch eine Botschaft an den Weltsport aus, sich unabhängigen Kontrollinstanzen zu unterwerfen.

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