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Tour de France 2009 - Favoritencheck: Wer holt die Tour-Trikots?

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Tour de France 2009 - Favoritencheck  

Wüst-Prognose: Wer schnappt sich die Tour-Trikots?

03.07.2009, 10:44 Uhr | t-online.de

Marcel Wüst war einer der besten Sprinter der Welt, ehe er 2000 bei einem schweren Sturz sein rechtes Augenlicht verlor und seine Karriere beenden musste (Foto: imago)Marcel Wüst war einer der besten Sprinter der Welt, ehe er 2000 bei einem schweren Sturz sein rechtes Augenlicht verlor und seine Karriere beenden musste (Foto: imago) Kurz vor dem Start zur 96. Tour de France dreht sich fast alles um die Form der Favoriten und wer am Ende der dreiwöchigen Schleife durch Frankreich eines der begehrten Wertungstrikots sein eigen nennen darf. Geht es nach den meisten Experten, steht zumindest schon fest, welches Sponsor-Logo auf dem Maillot Jaune stehen wird, dass sich der Sieger am 25. Juli in Paris überstreifen darf.

Der kasachische Rennstall Astana geht mit dem siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong, dem Triumphator von 2007 Alberto Contador und den Podiums-erfahrenen Andreas Klöden und Levi Leipheimer ins Rennen und scheint eine Art Garantie auf den Sieg zu haben. Auch für Marcel Wüst sind die Männer in den kasachischen Landesfarben die Topfavoriten auf den Gesamtsieg. Vor dem Auftaktzeitfahren in Monaco nimmt der t-online.de Tour-Experte die Favoriten auf die drei begehrtesten Trikots unter die Lupe.

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Wenn aus Teamkollegen Konkurrenten werden

Tour-König Armstrong oder Kronprinz Contador - bei der Frage nach dem stärksten Fahrer im Peloton legt sich auch Wüst auf den Spanier fest, der in den letzten beiden Jahren alle drei großen Landesrundfahrten (Tour 2007, Giro und Vuelta 2008) gewinnen konnte. Schwierigkeiten könnte der Madrilene bekommen, "wenn aus seinen hochkarätigen Teamkollegen Konkurrenten werden". Konkurrenz aus dem eigenen Team müssen Carlos Sastre und Cadel Evans wohl nicht fürchten, im Falle der beiden Schleck-Brüder würde das Trikot zumindest in der Familie bleiben. Auch diese illustren Namen hat Marcel Wüst neben einem tschechischen Geheimtipp beim Kampf um Gelb auf der Liste.

Alpen werden zum Scharfrichter für die Sprinter

Auch beim Grünen Trikot gibt es einen haushohen Favoriten: An Supersprinter Mark Cavendish muss sich messen, wer bei den Sprintankünften und im Kampf ums Maillot Verte ein Wörtchen mitreden will. Der Brite ist sicher der endschnellste Mann, aber nicht nur Marcel Wüst fragt sich, ob der "Rocket Man" auch in diesem Jahr die Tour vor den schweren Alpenetappen verlässt. Dann könnte die Stunde für Thor Hushovd, Oscar Freire oder Milram-Sprinter Gerald Ciolek schlagen, die allesamt schon bewiesen haben, dass sie nicht nur das große Blatt treten können sondern auch gut über die Berge kommen.

Auf den Spuren des "Engels der Berge"

Wer sich das Gepunktete Trikot sichern will, muss nicht nur gut über die Berge kommen, er muss dies im Zweifel auch konstant über drei Wochen an der Spitze des Feldes tun. Prädestiniert für diese Aufgabe scheinen die Brüder Andy und Fränk Schleck. Den luxemburger Leichtgewichten traut Marcel Wüst im Hochgebirge zu, in die Fußstapfen ihres berühmten Landsmannes Charly Gaul, dem „Engel der Berge“, zu treten. Auch für Linus Gerdemann könnte das rot-weiß gepunktete Trikot ein Ziel sein, sollten die vorderen Plätze im Gesamtklassement außer Reichweite geraten.

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