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Tour de France: Gericht entscheidet für Tom Boonen

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Tour de France - Tom Boonen  

Gericht entscheidet für Tom Boonen

03.07.2009, 16:18 Uhr | dpa

Tom Boonen ist bei der Tour dabei. (Foto: imago)Tom Boonen ist bei der Tour dabei. (Foto: imago) Tom Boonen darf nun doch an der Tour de France teilnehmen. Nach wochenlangem Hickhack gab das französische Sportgericht einen Tag vor dem Auftakt in Monaco grünes Licht. "Ich bin erleichtert, aber es tut mir leid, dass wir so weit gehen mussten", sagte Boonens Quick-Step-Teamchef Patrick Lefévère.

Der Druck sei für die ganze Mannschaft groß gewesen. Die Tour-Veranstalter hatten den dreifachen Gewinner des Klassikers Paris-Roubaix mit Verweis auf seinen nachgewiesenen Kokain-Konsum ausgeladen. Im April war Boonen zum dritten Mal positiv auf Kokain getestet worden. Allerdings resultierte der Befund erneut aus einer Trainingskontrolle, womit der 28-Jährige sportrechtlich nicht zu belangen war.

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Vor zwei Gerichten geklagt

Dagegen hatten Boonen und sein Team vor einem ordentlichen Gericht geklagt. Die Klage wurde wegen Nicht-Zuständigkeit abgewiesen. Das daraufhin angerufene Sportgericht des französischen Nationalen Olympischen Komitees gab jetzt der Boonen-Seite Recht. Der Tour-Veranstalter ASO nahm den Gerichtsentscheid zur Kenntnis und hofft, dass der "große Champion" Boonen während der Tour ein "beispielhaftes Verhalten" zeigen werde.

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Sinkewitz belastet Quick Step

Das Vergehen des Ex-Weltmeisters hatte der Radsport-Weltverband UCI nicht sanktioniert, weil Boonen außerhalb des Wettkampfes erwischt worden war. Das Quick-Step-Team war in dieser Woche auch durch Patrik Sinkewitz ins Gerede gekommen. Der Doping-Kronzeuge hatte laut der ZDF-Sendung "Frontal 21" Lefévère und einen Teamarzt vor der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA schwer belastet.

Boonen: "Werde nicht willkommen sein"

Boonen steht trotz der für ihn frohen Kunde ein schwerer Gang bevor. "Ich weiß, dass ich nicht willkommen sein werde. Aber ich muss diese negativen Kräfte in Stärke umwandeln und diese wird mir gute Resultate ermöglichen", hatte er bereits vor dem Urteil gesagt.

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