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Tour de France - 2. Etappe: Cavendish lässt's wieder krachen

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Tour de France - 2. Etappe  

Der Rocketman lässt es wieder krachen

05.07.2009, 18:29 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Mark Cavendish (Foto: Reuters)Mark Cavendish (Foto: Reuters) Mark Cavendish bleibt der überragende Sprinter dieser Saison. Der Brite vom Team Columbia gewann in souveräner Manier im Massenspurt die zweite Tour-Etappe von Monaco nach Brignoles über 187 Kilometer vor dem US-Amerikaner Tyler Farrar und Romain Feillu aus Frankreich. Gerald Ciolek vom Team Milram musste sich mit Platz sechs zufrieden geben. Das Gelbe Trikot verteidigte Fabian Cancellara (Schweiz), der mit dem Hauptfeld ins Ziel kam.

Sprintkönig Cavendish rechtfertigte die Vorschusslorbeeren und bescherte seiner Mannschaft den 50. Saisonsieg. Der 24-Jährige, im Vorjahr viermal erfolgreich, holte sich seinen fünften Tour-Etappenerfolg.

Ciolek ohne Chance

Die deutsche Sprint-Hoffnung Ciolek war in dem vom Columbia-Team perfekt vorbereiteten Sprint am Ende ohne Chance. Ein Massensturz wenige hundert Meter vor dem Ziel riss ein Loch ins Feld, so dass der an dritter Position fahrende Cavendish nahezu gefahrlos zum Sieg sprintete. "Das war ein hektisches Finale. Durch den Sturz ist ein Loch zum Columbia-Zug entstanden", sagte Ciolek, der aber mit der Leistung seines Teams zufrieden war.

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"Das war ein Erfolg von allen"

"Wir sind sehr erleichtert. Auf Mark lag heute sehr viel Druck, aber er kann damit sehr gut umgehen", lobte Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag seinen Vorzeigefahrer, der sich das Grüne Trikot des Punktbesten überziehen durfte. "Ich bin sehr glücklich. Das war ein Erfolg von allen, deshalb habe ich jeden umarmt", jubelte Cavendish.

Ausreißer kurz vor dem Ziel geschluckt

Die Etappe durch das Hinterland der Cote d'Azur wurde lange Zeit von den Ausreißern Jussi Veikkanen (Finnland/FdJeux), Stef Clement (Niederlande/Rabobank), Cyril Dessel (AG2R) und Stephane Auge (beide Frankreich/Cofidis) bestimmt. Das Quartett hatte sich kurz nach dem Start im Fürstentum abgesetzt und zwischenzeitlich über fünf Minuten Vorsprung. Auf den letzten Rennkilometern fruchtete jedoch die Arbeit der Sprinterteams und die Flucht war beendet.

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