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Tour de France: Armstrong verpasst Gelb um Hundertstel

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Armstrong verpasst hauchdünn das Gelbe Trikot

07.07.2009, 17:04 Uhr | sid, t-online.de

Am Ende fehlte Lance Armstrong weniger als eine Sekunde fürs Gelbe Trikot. (Foto: imago)Am Ende fehlte Lance Armstrong weniger als eine Sekunde fürs Gelbe Trikot. (Foto: imago) Superstar Lance Armstrong hat das Gelbe Trikot bei der Tour de France nur um Hundertstelsekunden verpasst. Beim Teamzeitfahren über 39 Kilometer rund um Montpellier legte der siebenmalige Champion mit seiner Astana-Mannschaft die Bestzeit hin, das Maillot Jaune bleibt aber auf den Schultern von Fabian Cancellara. Armstrong konnte zwar 40 Sekunden auf den Schweizer gutmachen. Am Ende fehlte aber eine Reifenbreite, um das Maillot Jaune zu erobern.

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Martin verteidigt das Weiße Trikot

Armstrong und Co. kamen als eines der wenigen Teams ohne Sturz durch das hügelige Umland der südfranzösischen Metropole Montpellier und waren 18 Sekunden schneller als das zweitplatzierte Team Garmin. Platz drei belegte Saxo Bank mit Cancellara. Der deutsche Tour-Hoffnungsträger Tony Martin verteidigte das Weiße Trikot des besten Nachwuchsprofis durch den fünften Platz von Columbia. Das Team Milram mit Linus Gerdemann belegte Rang 15.

"Ich bin nicht enttäuscht"

Astana hatte bereits zur Hälfte des Rennens 38 der 40 Sekunden Rückstand Armstrongs auf Zeitfahr-Olympiasieger Cancellara aufgeholt. Neun Kilometer vor dem Ziel lag Armstrong virtuell eine Sekunde vor dem Schweizer, verlor diesen Mini-Vorsprung jedoch wieder auf dem Weg zum Ziel. "Ich bin nicht enttäuscht. Wir haben unser Bestes gegeben", sagte der 37-jährige Armstrong, der weiter mit dem Maillot Jaune liebäugelt: "Es wäre zwar extrem cool, aber wenig realistisch."

Sturzpech bei Milram

Milram hatte gleich zweimal Sturzpech, was Gerdemann auf die Palme brachte. "Es wurmt mich, denn wir haben uns vorgenommen emotionslos und ohne Sturz zu fahren. Das waren unnötige Stürze, die uns wichtige Zeit gekostet haben", sagte Gerdemann. Peter Wrolich und Niki Terpstra kamen bereits nach 500 Metern zu Fall, Markus Fothen und Peter Velits erwischte es nach 27 Kilometern.

Auch Mentschow und Co. erwischt es

Nahezu alle Mannschaften taten sich mit dem verwinkelten Kurs schwer, besonders auf dem ersten Teil gab es ein Sturzfestival. Sowohl Giro-Sieger Dennis Mentschow als auch Weltmeister Alessandro Ballan lagen auf dem Asphalt und büßten wertvolle Zeit ein. "Die Strecke ist für ein Mannschaftszeitfahren völlig ungeeignet", schimpfte Mentschows Teamkollege Grischa Niermann.

Windlotterie oder Sprintsieg?

Am Mittwoch dürfte es keine Veränderungen im Gesamtklassement geben. Die überwiegend flache Etappe führt über 196,5 km vom Badeort Le Cap d'Agde weiter in den Süden nach Perpignan. Allerdings könnte die Etappe erneut, wie schon das Teilstück nach Brignoles, zu einer Windlotterie werden.

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