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Team Milram: Linus Gerdemann fühlt sich doppelt bestraft

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Team Milram  

Linus Gerdemann: "Wurden zwei Mal bestraft"

08.07.2009, 11:25 Uhr | t-online.de

Linus Gerdemann fährt seine zweite Tour de France. (Foto: imago)Linus Gerdemann fährt seine zweite Tour de France. (Foto: imago) Nach der erfolgreichen Windkanten-Aktion am Montag und dem Vorrücken auf Platz sieben in der Gesamtwertung durfte sich Linus Gerdemann zu den Gewinnern der noch jungen Tour zählen. Nur einen Tag und ein verpatztes Teamzeitfahren später findet sich der Milram-Kapitän auf dem 45. Platz wieder.

Im Interview mit t-online.de spricht der 26-Jährige über die Stürze beim Zeitfahren, seine Form und die Aussichten, im Laufe der Tour erneut in die Top Ten vorzustoßen.

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Frage: Herr Gerdemann, beim Teamzeitfahren lief nichts zusammen. Einige Ihrer Teamkollegen sind gestürzt, Fabian Wegmann musste sich früh zurückfallen lassen. Was war los?
Wir wussten, dass es ein technisch sehr anspruchsvoller Kurs ist. Aufgrund unserer etwas späteren Startzeit hatten wir mitbekommen, dass es bei anderen Teams zu Stürzen gekommen ist. Daher hatten wir uns vorgenommen, so diszipliniert wie möglich und vor allem sturzfrei zu fahren. Leider konnten wir unsere Vorsätze nicht ganz umsetzen. Wir sind als Team in zwei Kurven zu schnell gefahren und wurden zwei Mal mit einem zeitlich folgenschweren Sturz bestraft.

Am Montag waren Sie noch guter Dinge. Sie kamen als einer der ersten Fahrer ins Ziel und machten im Gesamtklassement einen großen Sprung nach vorne. Aus ihrer Sicht: Wie kam es zu der spektakulären Gruppenteilung?
Ich bin auch jetzt noch guter Dinge. Aufgrund von starkem Seitenwind, der so genannten Windkante, kam das plötzliche Loch zu den Führenden zu Stande. Fabian Wegmann hatte ein gutes Auge für die Situation und hat mich im richtigen Moment nach vorne gefahren.

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Vier Etappen haben Sie nun schon in den Beinen. Wie fühlen Sie sich?
Ich fühle mich nach wie vor gut. Wir haben zwar noch keine schwereren Berge hinter uns aber das Tempo ist, wie immer bei der Tour, auf den flacheren Etappen sehr hoch. Trotz des etwas anstrengenderen Montag in der Spitzengruppe fühle ich mich immer noch sehr frisch.

Die Pyrenäen rücken immer näher. Was haben Sie sich im Hochgebirge vorgenommen?
Ich werde versuchen, so gut wie möglich zu fahren und auch im Hochgebirge bei den Top-Favoriten mitzufahren.

Durch das missglückte Teamzeitfahren sind Sie im Gesamtklassement auf dem 45. Rang abgerutscht. Glauben Sie noch an einen Top-Ten-Platz?
Die Etappe gestern war für eine Top Ten Platzierung sicherlich nicht förderlich. Aber sowohl die Pyrenäen als auch die Alpen sind noch nicht gefahren. Wie man von vorgestern auf gestern gesehen hat, kann sich bei der Tour de France täglich einiges ändern.

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