Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France: Hushovd gewinnt Zielsprint in Barcelona

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

6. Etappe  

Hushovd gewinnt Zielsprint in Barcelona

09.07.2009, 17:35 Uhr | dpa

Thor Hushovd (Foto: imago)Thor Hushovd (Foto: imago) Der Norweger Thor Hushovd hat beim Spanien-Abstecher der Tour de France den Heimsieg des dreifachen Weltmeisters Oscar Freire verhindert. Gerald Ciolek erreichte im verregneten Barcelona zwar mit Rang vier seine beste diesjährige Tour- Platzierung, fuhr aber im Ziel der 6. Etappe nach 181,5 Kilometern knapp am erhofften ersten Etappenerfolg vorbei.

Gerade für Barcelona hatte sich der U23-Weltmeister von 2006 viel vorgenommen. Der tragische Held der Etappe war der ehemalige Zeitfahr-Weltmeister David Millar aus Schottland, dessen Ausreiß-Versuch 1200 Meter vor dem Ziel auf dem Montjuic vereitelt wurde.

Live-Ticker zum Nachlesen Die 6. Etappe
5. Etappe Voeckler gelingt Überraschungscoup

Contador belauert Armstrong

Einen Tag bevor die 96. Tour mit der ersten Pyrenäen-Etappe ein neues Kapitel aufschlägt, behauptete Fabian Cancellara noch einmal seine beim Auftakt-Zeitfahren eingenommene Spitzenposition. Zeitgleich dahinter lauert der Rückkehrer Lance Armstrong, der am Freitag in Andorra sein 84. Gelbes Trikot im Visier hat (ab 10.45 Uhr im Live-Ticker von t-online.de). Allerdings wird er weiter von seinem Team-Kollegen und designierten Top-Favoriten Alberto Contador argwöhnisch belauert.

Armstrong: "Ich werde gut sein"

Der 26-jährige Spanier, der sich über seine tatsächliche Rolle im Astana-Team immer noch nicht restlos sicher sein kann, liegt mit 19 Sekunden Rückstand auf den Zeitfahr-Olympiasieger Cancellara auf dem dritten Platz. Die Pyrenäen-Etappe könnte die spannendste Frage dieser Tour beantworten: Wie stark ist Armstrong wirklich? "Das frage ich mich, das fragt sich jeder", sagte der Texaner, der versprach: "Ich werde gut sein."

Martin muss ums Weiße Trikot kämpfen

Das Weiße Trikot blieb ein weiteres Mal sicher im Besitz Tony Martins, der sich in der Nachwuchswertung auf dem Weg nach Andorra-Arcalis, wo Jan Ullrich 1997 ins Gelbe Trikot fuhr, besonders mit dem Luxemburger Kletter-Spezialisten Andy Schleck auseinandersetzten wird.

Kein Terrain für den Rocketman

Das Finale in der Olympiastadt von 1992, das von zwei Massenstürzen gekennzeichnet war, kam Cioleks Fähigkeiten entgegen. Die letzten ansteigenden 2000 Meter waren dagegen nicht so nach dem Geschmack des bisher zweimal erfolgreichen Mark Cavendish, der diesmal keine Rolle spielte und Boden in der Punktwertung verlor. Gegen die pure Kraft Hushovds, der seinen insgesamt siebten Tageserfolg bei der Tour feierte, hatte der ambitionierte Ciolek keine Chance.

Henn: "Gefährliches Finale"

"Der Sprint heute war sehr speziell. 400 Meter vor dem Ziel habe ich den richtigen Antritt etwas verpasst. Aber der vierte Platz ist doch respektabel", versuchte sich Ciolek nach dem Regen-Rennen zu trösten. Sein Teamchef Christian Henn machte seinem Sprinter Mut: "Das war heute ein sehr gefährliches Finale. Gerald war bisher bei allen Massensprints vorne mit dabei. Das ist ein sehr gutes Zeichen, das noch ausbaufähig ist." Auch Ex-Champion Laurent Jalabert lobte Ciolek: "Der hat mir heute sehr gut gefallen. Ich traue ihm noch in dieser Tour seinen ersten Etappensieg zu."

Regen an der Costa Brava

Die Costa Brava hatte die Tour-Fahrer auf der 6. Etappe, die mit fünf Bergwertungen gespickt war, mit strömendem Regen und Temperaturen unter 20 Grad begrüßt. Der Ex-Weltmeister und Doping-Geständige Millar hatte sich zusammen mit den Franzosen Sylvain Chavanel und Stéphane Augé 45 Kilometer nach dem Start in Gerona abgesetzt. 50 Kilometer später stieß der Baske Amets Txurruka dazu. Aber keiner kam durch.

Team Columbia T-Mobiles erfolgreiche Erben

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal