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Tour de France: Team Milram mit erster Tour-Woche zufrieden

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Tour de France - Team Milram  

Team Milram mit erster Tour-Woche zufrieden

10.07.2009, 17:28 Uhr | dpa, sid

Gerald Ciolek hat einen Etappensieg und das Grüne Trikot noch nicht aufgegeben (Foto: imago)Gerald Ciolek hat einen Etappensieg und das Grüne Trikot noch nicht aufgegeben (Foto: imago) Noch fehlt der große Coup, nicht aber die Zuversicht: Vor den ersten Bergetappen Tour de France hat das deutsche Milram-Team eine positive Zwischenbilanz gezogen. Wie sich die Mannschaft im Feld generell zeigt und die Etappen mitbestimmt, ist ein Zeichen von Stärke", sagte der Sportliche Leiter Christian Henn. Bei sechs Etappen habe man vier gute Tage gehabt, und Gerald Ciolek sei in den Sprints immer vorn dabei gewesen.

Das Grüne Trikot des besten Sprinters haben die Milchmänner trotz des deutlichen Rückstands von 40 Punkten auf Spitzenreiter Mark Cavendish noch nicht abgehakt. Der Brite betont zwar immer, er wolle nach Paris kommen, hatte aber bereits am nur 96 Meter hohen Zielhügel in Barcelona seine Probleme.

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Noch ist nichts verloren

Im vergangenen Jahr stieg Cavendish nach vier Etappensiegen noch vor den Bergen aus. Das hat auch Henn im Hinterkopf: "Der Abstand zu Grün ist sicherlich groß, aber er ist zuletzt geringer geworden." Vor Ciolek liegt außer Spitzenreiter Cavendish nur noch der zweitplatzierte Thor Hushovd. Der stämmige Norweger hat das Grüne Trikot bereits 2005 gewonnen - ohne einen einzigen Etappensieg.

Sponsor zufrieden

Auch in der Bremer Konzernzentrale fand der Auftritt der neun Milram-Profis und Kapitän Linus Gerdemann Gefallen. "Bei den ersten Etappen sind unsere Fahrer fünfmal unter die besten Zehn gefahren, Ciolek liegt im Kampf um das Grüne Trikot auf einem guten dritten Platz und in der Mannschaftswertung liegt das Team Milram im vorderen Drittel", stellte Claus Fischer, Direktor Vertrieb/Marketing der Nordmilch AG, zufrieden fest.

"Wahrnehmbare Präsenz" erwünscht

Bei den nun anstehenden Bergetappen wünsche sich der Sponsor, der in Zeiten geringer Milchpreise jährlich geschätzte acht Millionen Euro hinblättert, eine "wahrnehmbare Präsenz des Teams" etwa "über das Mitfahren in Ausreißergruppen". Denn auch in diesem Jahr will der Milchfabrikant, dessen Vertreter bei der Tour bislang nur durch Abwesenheit glänzten, wieder einen Mediagegenwert des Sponsorings von rund 50 Millionen Euro erzielen. Dementsprechend sollte das blau-weiße Jersey im TV möglichst oft an der Spitze des Pelotons zu sehen sein. "Wir wollen auf jeden Fall in Gruppen dabei sein", verspricht Henn für die zweite Tour-Woche.

Gerdemann: "Fühle mich besser als vor zwei Jahren"

Die Rolle des wenig beachteten Außenseiters könnte für das Team noch zum Vorteil werden. Vor allem Gerdemann, der 2007 mit einem Etappensieg für einen Tag ins Gelbe Trikot gefahren war, hat sich noch einiges vorgenommen. "Ich fühle mich besser als vor zwei Jahren, das ist sicher", sagte der letzte Deutschland-Tour-Sieger. Bislang war er oft an der Seite der Astana-Stars zu sehen, sein 19. Rang zum Auftakt in Monaco motivierte das Team zusätzlich. Einzig das deprimierende Mannschaftszeitfahren mit vier Stürzen und einem Zeitverlust von 2:48 Minuten trübte die Bilanz, doch Gerdemann sagte schon vor Andorra: "Ich bin glücklich über die erste Woche."

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