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Tour de France - 7. Etappe  

Armstrong kassiert Schlappe gegen Contador

10.07.2009, 16:31 Uhr | t-online.de, sid

Contador (re.) ist wieder die Nummer 1 bei Astana (Foto: Reuters)Contador (re.) ist wieder die Nummer 1 bei Astana (Foto: Reuters) Lance Armstrongs Traum von der Rückkehr auf den Tour-Thron ist in der Höhenluft von Andorra geplatzt, stattdessen hat Teamrivale Alberto Contador ein Ausrufezeichen gesetzt. Der siebenmalige Champion Armstrong kassierte bei der Kletterpartie zur 2240 Meter hohen Skistation eine Schlappe gegen seinen Astana-Rivalen und muss die Hoffnung auf sein 84. Gelbes Trikot wohl begraben.

Den Tagessieg auf der mit 224 Kilometern längsten Etappe bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt holte der französische Tour-Debütant Brice Feillu, der das beste Stehvermögen einer neunköpfigen Ausreißergruppe besaß vor Landsmann Christophe Kern.

Hat Armstrong noch eine Chance aufs Gelbe Trikot und kann er Contador Paroli bieten? Sagen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende der Seite!

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Fröhlinger starker Dritter

Einen hervorragenden dritten Platz belegte Milram-Profi Johannes Fröhlinger. "Ich sehe es mit einem lachenden und weinenden Auge. Der dritte Platz ist ein tolles Ergebnis, aber ich hatte auch die Chance auf den Sieg. Ich musste gestern viel arbeiten, die Körner haben mir heute gefehlt", sagte er.

Nocentini neuer Spitzenreiter

Armstrong verlor 21 Sekunden auf seinen größten Widersacher Contador und fiel damit im Gesamtklassement wieder hinter dem Spanier auf Platz drei zurück. Neuer Träger des Gelben Trikots ist der Italiener Rinaldo Nocentini, der der Ausreißergruppe angehörte und Vierter wurde. Der AG2R-Fahrer übernahm die Führung vom Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara, der erwartungsgemäß seinen Triumphzug im Maillot Jaune beenden musste.

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"Schade, dass unser Rückstand nicht größer ist"

Das Gelbe Trikot war aber laut Astana-Teamchef Johan Bruyneel auch (noch) nicht das Ziel: "Wir wollten das Feld kontrollieren und haben auf Ausreißer gehofft, die sich das Gelbe Trikot holen. Wir wollten es noch nicht, denn es bedeutet für die Mannschaft eine Menge Arbeit. Es ist schade, das unser Rückstand nicht ein wenig größer ist.

Armstrongs Stakkato-Tritt läuft nicht

Rinaldo Nocentini schlüpft in Andorra ins Gelbe Trikot. (Foto: dpa)Rinaldo Nocentini schlüpft in Andorra ins Gelbe Trikot. (Foto: dpa) Das Duell Armstrong-Contador ging drei Kilometer vor dem Ziel in die entscheidende Phase, als der Spanier eine Attacke setzte und keiner der Topfavoriten mehr folgen konnte. Wie besessen trat der 37-jährige Armstrong zwar in die Pedale, konnte das Rad der Zeit aber nicht zurückdrehen. Sein einst so gefürchteter Stakkato-Tritt lief längst nicht so geschmeidig wie früher.

Armstrong schlechter Verlierer

Während Contador davon sprach, dass es "keine Attacke gegen Lance war" und er lediglich "gute Beine hatte", war Armstrong stinksauer auf Contador. "Unser abgesprochener Plan war anders. Ich habe aber nicht erwartet, dass er sich an den Plan hält. Daher war es keine Überraschung, dass er weggefahren ist", maulte der völlig erschöpfte Texaner.

Spitzengruppe zu weit weg

Für den Tagessieg und das Gelbe Trikot reichte es freilich auch für Contador nicht. Dafür war die neunköpfige Spitzengruppe, der auch Fröhlinger angehörte und die sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von über 14 Minuten erarbeite, zu weit enteilt.

Martin weiter in Weiß - Gerdemann auf Platz 41

Zusammen mit Armstrong kam auch Tony Martin an. Martin verteidigte damit auf der ersten Pyrenäen-Etappe erfolgreich das Weiße Trikot des besten Nachwuchsprofis. Linus Gerdemann verlor zwar 4:48 Minuten auf Tagessieger Feillu, war mit seinem 41. Platz aber zufrieden "Ich habe mich gut gefühlt und war bis zur Attacke von Cadel Evans dabei. Aber das war eine extreme Tempoverschärfung. Das ist nicht mein Ding. Ich bin weiter mein Tempo gefahren", sagte der Milram-Kapitän.

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