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Armstrong attackiert Contador - aber nur verbal

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Team Astana  

Armstrong attackiert Contador - aber nur verbal

10.07.2009, 21:22 Uhr | t-online.de, sid

Lance Armstrong ist auf Contador nicht gut zu sprechen. (Foto: imago)Lance Armstrong ist auf Contador nicht gut zu sprechen. (Foto: imago) Nach der bitteren Retourkutsche seines Teamrivalen Alberto Contador auf der ersten schweren Bergetappe der Tour de France erwies sich Lance Armstrong als schlechter Verlierer. "Es war keine Attacke geplant. Dass Alberto trotzdem angreift, hat mich nicht überrascht. Ich habe nicht erwartet, dass er sich an den Plan hält", maulte der siebenmalige Toursieger über seinen elf Jahre jüngeren Kollegen.
Mit einer blitzartigen Attacke am finalen Anstieg hinauf nach Andorra-Arcalis ließ Contador Armstrong einfach stehen und rückte damit die Hierarchie im Astana-Team wieder zurecht.

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Armstrong zählt nicht zu Contadors Gegnern

Contador fuhr mit einem Lächeln im Gesicht über den Zielstrich und gab sich nach seinem Parforce-Ritt ganz unschuldig. "Es war nicht geplant, aber ich dachte, dass es eine gute Gelegenheit war, Zeit auf meine Gegner Cadel Evans und Andy Schleck herauszuholen", sagte Contador. Pikanterweise zählte Armstrong, der ihn in La Grande-Motte noch bei starkem Wind überlistet hatte, nicht dazu.

3. Etappe Armstrong düpiert Kapitän Contador

Gelb kein Thema mehr

So ist der Traum vom Gelben Trikot für den "Cowboy aus Texas" geplatzt. Armstrong verlor auf den kleinen Spanier, der gut drei Kilometer vor dem Ziel allen Favoriten davonfuhr, insgesamt 21 Sekunden und rutschte auf den dritten Platz der Gesamtwertung ab.

Stakkato-Tritt nicht mehr so geschmeidig

Die Attacke Contadors dürfte für Armstrong wie ein Stich ins Herz gewesen sein. War er es doch, der früher seine Gegner reihenweise stehen ließ. Doch der Stakkato-Tritt läuft bei dem 37-Jährigen längst nicht mehr so geschmeidig, wie bei seinem Rücktritt vor vier Jahren. Das deutete sich schon beim Auftaktzeitfahren in Monaco an. Armstrong - und das war eigentlich schon vor der Tour klar - kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Auch wenn er noch im Konzert der Großen mitspielt - er ist irdisch geworden..

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