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Dopingverdacht: Andreas Klöden erhält gleiches Angebot wie Ulrich

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Tour de France - Andreas Klöden  

Klöden erhält gleiches Angebot wie Ulrich

12.07.2009, 15:30 Uhr | sid

Andreas Klöden im Trikot seiner Astana-Mannschaft. (Foto: dpa)Andreas Klöden im Trikot seiner Astana-Mannschaft. (Foto: dpa) Kauft sich Andres Klöden von dem Verdacht, gedopt zu haben, frei, wie einst sein Teamkollege Jan Ullrich? Ein dementsprechendes Angebot der Staatsanwaltschaft Bonn, die Ermittlungen gegen den Astana-Profi einzustellen, soll dem 34-Jährigen nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" vorliegen. Er soll 25.000 Euro bezahlen.

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Ullrich hat angeblich das Zehnfache bezahlt

"Der Fall ist geeignet, ihn gemäß Paragraf 153a der Strafprozessordnung zu erledigen", wurde Staatsanwalt Friedrich Apostel im "Focus" zitiert. Derselbe Paragraf (Geringfügigkeit und kein öffentliches Interesse) hatte bereits Ullrich vor mehr als einem Jahr vor einem Prozess bewahrt. Der Toursieger von 1997 hatte im April 2008 einen sechsstelligen Betrag als Strafgeld an gemeinnützige Institutionen und die Staatskasse gezahlt und Beweismittel herausgegeben. Spekulationen zufolge hat Ullrich 250.000 Euro gezahlt. Gegen den gebürtigen Rostocker war wegen Täuschung und Betruges zum Nachteil seiner Arbeitgeber Telekom/T-Mobile ermittelt worden.

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Doping als Frage der Mentalität und des Zeitgeistes?

Die Einigung wurde von Apostel damals damit begründet, dass zu Ullrichs aktiver Zeit eine weithin verbreitete Doping-Mentalität vorgeherrscht hatte. Die Hemmschwelle zur Anwendung verbotener leistungssteigernder Mittel sei herabgesetzt gewesen. Laut Apostel wäre es deshalb schwer geworden, Ullrichs subjektive Meinung widerlegen zu können, nichts Unrechtes getan zu haben.

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