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Fédrigo lässt die Franzosen erneut jubeln

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Tour de France - 9. Etappe  

Fédrigo lässt die Franzosen erneut jubeln

12.07.2009, 18:07 Uhr | t-online.de, sid

Pierrick Fedrigo (Foto: Reuters)Pierrick Fedrigo (Foto: Reuters) Auch auf der letzten schweren Pyrenäen-Etappe der Tour de France hat ein Ausreißer die Nase vorne: Der Franzose Pierrick Fédrigo setzte sich in Tarbes im Sprint vor dem Italiener Franco Pellizotti durch. Er sorgte damit für den dritten französischen Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.

Den Sprint des Hauptfelds, dass nur 34 Sekunden hinter dem Spitzenduo das Ziel erreichte und in dem alle Favoriten versammelt waren, gewann der Spanier Oscar Freire. Rinaldo Nocentini verteidigte das Gelbe Trikot. Der Italiener liegt weiterhin sechs Sekunden vor dem Spanier Alberto Contador und acht vor dem siebenmaligen Tour-Champion Lance Armstrong.

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Voigt ganz in seinem Element

Auf der 160,5 Kilometer langen Fahrt über den 2115 Meter hohen Col du Tourmalet ging es von Beginn an hektisch zur Sache. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang es Ausreißerkönig Jens Voigt mit einer kleinen Gruppe weg zu kommen. Doch am Tourmalet musste der Berliner abreißen lassen und 80 Kilometer vor dem Ziel wurde er dann vom Hauptfeld wieder eingeholt. Seine beiden Mitstreiter Fédrigo und Pellizotti profitierten letztlich von der Tatsache, dass die Favoriten um Cantador und Armstrong die Füße still hielten und nicht attackierten.

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"Für die Moral wichtig, vorne zu sein"

"Das war ein schwerer Kampf, vom Feld wegzukommen. Vielleicht hat das zuviel Kraft gekostet. Aber für die Moral war es wichtig, mich mal vorne zu zeigen. Wenn es eine Konstante in zwölf Jahren Tour de France gibt, dann die, dass ich einmal ausreiße", kommentierte Voigt seine Attacke.

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Martin steigt zum Co-Kapitän auf

Tony Martin kam mit der Favoritengruppe ins Ziel und erhielt damit schon sein siebtes Weißes Trikot in Folge. Damit katapultierte sich der 24-Jährige auch in der Teamhierarchie nach oben. 'Ich habe eine halbe Kapitänsrolle', sagte der Columbia-Profi stolz und berichtet von der noch ungewohnten Konstellation: "In den Bergen habe ich nun die volle Unterstützung vom Team."

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