Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France: Gerald Ciolek im Interview

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tour de France  

Gerald Ciolek: "Ein Etappensieg hat Priorität."

14.07.2009, 14:24 Uhr | t-online.de

Gerald Ciolek will noch was erreichen bei der Tour 2009. (Foto: imago)Gerald Ciolek will noch was erreichen bei der Tour 2009. (Foto: imago) Das erste Drittel der Tour de France 2009 ist absolviert. Gerald Ciolek konnte bisher noch nicht mit einem Sprintsieg überzeugen, in der Wertung um das Grüne Trikot belegt der 22-Jährige den vierten Platz. Der Ruhetag nach den Pyrenäen-Etappen ist ein guter Zeitpunkt, um den bisherigen Verlauf der Rundfahrt Revue passieren zu lassen.

Ciolek erzählt im Interview mit t-online.de über die Angst der Sprinter vor den Bergen und wie er den wohl stärksten Sprinter Marc Cavendish bezwingen will.

10. Etappe Chancen für die Sprinter
9. Etappe Fédrigo lässt die Franzosen erneut jubeln
Tony Martin Neuer Hoffnungsträger in unschuldigem Weiß

Herr Ciolek, die erste Tourwoche ist rum. Wie fällt ihr persönliches Zwischenfazit aus?

Ich wäre gerne in Brignoles oder Barcelona weiter vorne gelandet. Grundsätzlich sind die Sprints nicht ganz so gelaufen, wie ich es mir erhofft hatte. Aber trotzdem kann ich mit dem bisherigen Verlauf soweit zufrieden sein. Schließlich ist gerade erst das erste Tour-Drittel vorbei und es bieten sich noch einige Möglichkeiten, etwas zu bewegen.

Nach dem Ruhetag schlägt wieder die Stunde der Sprinter. Mark Cavendish ist derzeit der überragende Mann. Wie können Sie ihn bezwingen?

Er ist bei den Sprints auf flacher Strecke sehr stark und kaum zu besiegen. Man hat in Barcelona aber sehen können, dass es beim Team Columbia-HTC auch nicht jeden Tag optimal läuft. Besonders, wenn die Zielgerade ansteigend ist, ist er nicht unschlagbar. Das sind die Situationen an denen wir unsere Chance erzwingen müssen.

Was ist Ihnen wichtiger: Ein Etappensieg oder das Grüne Trikot auf dem Champs Elysees?

Beides würde ich natürlich sofort nehmen. Im Moment hat jedoch ein Etappensieg erst einmal Priorität.

Andreas Klöden Für 25.000 Euro frei vom Doping-Verfahren
Funkverbot bei der Tour 18 von 20 Teams sind dagegen
Team Astana Eiszeit zwischen Armstrong und Contador

Im Kampf ums Grüne Trikot liegen Sie schon relativ weit abgeschlagen hinter dem Führenden Thor Hushovd auf Platz vier. Sehen Sie noch eine Chance, das Jersey zu erobern und wie sieht die Strategie aus?

Das Grüne Trikot zu erobern wird schwierig. Ich denke, dass die kommenden drei Etappen zeigen werden, ob ich noch einmal in Reichweite kommen kann oder nicht.

In den Vogesen- und Alpen warten noch einige fiese Anstiege. Haben Sie eigentlich einen "festen" Helfer an Ihrer Seite oder kämpfen Sie sich lieber alleine durch?

Einen festen Helfer brauche ich nicht, da ich gut über die Berge komme. Meistens schließt jedoch der ein oder andere aus unserer Mannschaft, der über den Tag viel arbeiten musste, zu mir ins Gruppetto auf.

Wie schätzen Sie die Bergfestigkeit Ihrer Sprinterkonkurrenz ein?

Die ist bei Mark Cavendish nicht ganz so groß wie etwa bei Thor Hushovd, Oscar Freire oder auch Jose Joaquin Rojas. Aber Mark hat sich in diesem Bereich im Vergleich zum vergangenen Jahr klar verbessert. Ich denke, dass ich die vier genannten auch beim Schlusssprint in Paris sehen werde.

Tour-Splitter Rüge für David Moncoutie

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal