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Cavendishs vierter Streich

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Tour de France - 11. Etappe  

Cavendishs vierter Streich

15.07.2009, 16:52 Uhr | t-online.de, dpa

Mark Cavendish (Foto: Reuters)Mark Cavendish (Foto: Reuters) Mark Cavendish, immer wieder Mark Cavendish: Der britische Supersprinter hat auch die elfte Tour-Etappe gewonnen. Dabei setzte er sich nach 192 Kilometern in Saint-Fargeau im Massenspurt vor Tyler Farrar durch.

Der 24-Jährige Columbia-Profi feierte damit nicht nur seinen vierten Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt, sondern eroberte auch das Grüne Trikot zurück. Gerald Ciolek konnte sich erneut nicht in Szene setzen und belegte Platz sieben. Fast schon resignierend sagte der Milram-Sprinter: "Cavendish ist nicht zu knacken. Die Vorarbeit seines Teams war wieder perfekt."

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Nocentini weiter in Gelb

Unter den Top Drei der Gesamtwertung blieb nach der zweitlängsten Etappe alles beim Alten: Von Astana-Gnaden darf der Italiener Rinaldo Nocentini weiter das Gelbe Trikot durch Frankreich tragen. Direkt dahinter lauern die Topfavoriten Alberto Contador (+6 Sekunden) und Lance Armstrong (+8), die spätestens am Sonntag in den Alpen die Verhältnisse zurechtrücken werden.

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Armstrongs grundlose Sorgen

Ihr interner Streit im Astana-Team soll dabei kein Hindernis sein. "Die größte Tragödie wäre es, wenn wir beide den Sieg so sehr wollen, dass ihn sich jemand anderes schnappt", sagte Armstrong. Diese Gefahr ist allerdings sehr überschaubar, da die Konkurrenz bisher nicht einmal ansatzweise dazu imstande war, die beiden zu irritieren.

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Ausreißer bis zu vier Minuten weg

Auch am Mittwoch hatten die Topfahrer wenig zu tun, es bot sich schnell das gewohnte Bild. Nach 27 Kilometern versuchten Johan van Summeren und Marcin Sapa ihr Glück und das Peloton ließ das belgisch-polnische Duo gewähren. Bei teilweise starkem Rückenwind fuhren die Ausreißer einen Maximal-Vorsprung von knapp vier Minuten heraus.

Hushovd und Co. nur Statisten

Aber die Sprinterteams kalkulierten wieder auf den Punkt: 5000 Meter vor dem Ziel waren die Flüchtlinge gestellt und der Kampf um die beste Sprintposition konnte beginnen. Und wieder hatte Cavendish in Mark Renshaw den perfekten Wegbereiter und degradierte Hushovd und Co. zu Statisten. "Renshaw ist der beste Anfahrer der Welt", hatte Zabel schon zuvor den Australier gelobt.

Martin und Klöden büßen einen Platz ein

Schon vor der neuen Cavendish-Show gab es im Gesamtklassement etwas Bewegung. Die beiden Deutschen Andreas Klöden und Tony Martin, weiter bester Nachwuchsfahrer, fielen wieder auf die Ränge sechs und sieben zurück. Nach Studium des Zielfilms von der zehnten Etappe entschied die Rennjury vor dem Start am Mittwoch, dass Levi Leipheimer (4.) und Bradley Wiggins (5.) am Vortag doch nicht 15 Sekunden eingebüßt hatten. Wegen eines Sturzes hatte sich in Issoudun das Hauptfeld auf den letzten drei Kilometern geteilt. Die sich daraus ergebenden Zeitabstände wurden nun doch nicht gewertet.

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