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Team Columbia  

Cavendish wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe

16.07.2009, 09:29 Uhr | t-online.de

Von französischen Fahrern als Rassist betitelt: Mark Cavendish (Foto: imago)Von französischen Fahrern als Rassist betitelt: Mark Cavendish (Foto: imago) Auf der Pressekonferenz nach seinem Sieg auf der 11. Etappe musste sich Mark Cavendish nicht nur erfreulichen Themen stellen. Der britische Sprint-Experte wehrte sich gegen die Vorwürfe eines anonymen französischen Fahrers, der Cavendish in der Zeitung "L'Equipe" als "rassistisch" und "anti-französisch" bezeichnet hatte.

"Ich bin manchmal vielleicht ein bisschen hitzköpfig", räumte der Beschuldigte ein, "aber es hat nichts mit der Nationalität des Fahrers zu tun, wenn ich mich mit jemandem in die Haare bekomme."

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Vorfall am Flughafen

Dem Artikel nach soll Cavendish in einer Warteschlange am Flughafen ausgeflippt sein, weil es ihm zu lange dauerte. "Fucking Frenchies! Was für ein beschissenes Land. Immer derselbe Mist", wird der Team-Cloumbia-Fahrer zitiert.

Cavendish: "So bin ich nicht"

"Ich habe den Artikel gelesen und musste lachen. So bin ich nicht und Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich nicht so bin", versuchte Cavendish, die Vorwürfe zu entkräften. "Es wäre gut, den Namen des Verfassers oder des Fahrers, der dieses Zitat geliefert hat, zu kennen. Dann könnte ich mit ihm darüber reden. Ich habe mich heute mit einigen französischen Fahrern unterhalten, um zu sehen, wie die Reaktionen waren."

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Vorwürfe prallen einfach ab

Wenn Du Radprofi bist und in der Öffentlichkeit stehst, musst Du Dir bewusst sein, dass die Presse über Dich schreibt", gab Cavendish achselzuckend zu Protokoll. "Ich nehme es als Kompliment, dass gerade versucht wird, mich in etwas zu verwickeln, dass nichts mit Radfahren zu tun hat. Meine Art, Rad zu fahren, können sie nicht kritisieren." Auch lässt es den 24-Jährigen kalt, dass er den Ruf hat, arrogant zu sein. "Wissen Sie, ich bin ein Arschloch", resümierte er vor den anwesenden Journalisten mit einem süffisanten Lächeln.

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