Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France: Fothen ärgert sich über Platz vier

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tour de France - 12. Etappe  

Fothen ärgert sich über Platz vier: "Dumm gelaufen"

16.07.2009, 18:56 Uhr | sid, t-online.de

Markus Fothen (Foto: imago)Markus Fothen (Foto: imago) Markus Fothen hat auf der 12. Tour-Etappe den Tagessieg knapp verpasst. Der Milram-Profi aus Kaarst hatte in einer siebenköpfigen Ausreißergruppe das Renngeschehen lange Zeit bestimmt. 20 Kilometer vor dem Ziel in Vittel setzten sich der Franzose Sylvain Calzati sowie Nicki Sörensen ab, Fothen und seine Mitstreiter konnten zunächst nicht folgen. Als sie wieder rankamen, startete Sörensen die entscheidende Attacke und holte sich nach 211 Kilometern als Solist den Sieg.

Fothen kam am Ende völlig erschöpft als Vierter ins Ziel. "Mir fehlte einfach die Initialzündung. Das Finale ist dumm gelaufen. Wir wollten, dass sich Sörensen vorne austobt, aber er ist stark gefahren. Der Schuss ging nach hinten los", ärgerte sich der 27-Jährige. Fothens Rückstand von 48 Sekunden auf den Tagessieger verhinderte einen Prestige-Coup seiner Equipe, die den Abstand in der Teamwertung auf den neuen Spitzenreiter Saxo Bank aber auf 44 Sekunden verkürzte. Milram-Teamchef Gerry van Gerwen hatte bei dem Nervenkrimi "Herzschmerzen", freute sich aber über die gute Position: "Darauf lege ich viel Wert. Das ist super."

Wegmanns Tour-Blog "Ich wär' fast vom Rad gefallen"
Team Columbia Cavendish wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe
Foto-Show Diese Fahrer sind schon draußen

Nocentini weiter in Gelb

In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen auf den vorderen Positionen. Der Italiener Rinaldo Nocentini (AG2R) verteidigte das Gelbe Trikot zum fünften Mal erfolgreich. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Spanier Alberto Contador (6 Sekunden zurück) und sein amerikanischer Teamrivale Lance Armstrong (8). Tony Martin aus Eschborn trägt weiterhin das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers und ist mit einer Minute Rückstand Gesamtsiebter.

Radsport Neues deutsches Team will für Furore sorgen
Gelb-Träger Nocentini Vom Nobody zum Nationalhelden
13. Etappe Funkverbot wird aufgehoben

Columbia hält die Beine still

Die siebenköpfige Spitzengruppe hatte sich nach knapp 60 Kilometern formiert. Im Feld sorgte das Team AG2R lediglich dafür, dass das Gelbe Trikot von Nocentini nicht in Gefahr geriet und ließ die Ausreißer erst gegen Ende der Etappe mehr als sechs Minuten weg. Cavendishs Columbia-Equipe verzichtete nach den kraftraubenden vergangenen Tagen auf eine Verfolgungsjagd. Cavendish gewann den Sprint des Hauptfeldes und trägt weiterhin das Grüne Trikot.

Ein Etappensieg fehlt noch

Dabei hätte sich Cavendish mit seinem insgesamt fünften Tagessieg bei der diesjährigen Tour endgültig einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern können. In der ewigen Bestenliste hätte der Brite zu Armstrong aufgeschlossen, der 2004 ebenfalls fünf Etappen gewonnen hatte. An der Spitze der Rekordliste stehen Charles Pelissier (1930), Eddy Merckx (1970, 1974) und Freddy Maertens (1976), die es auf acht Etappensiege bei einer Tour brachten.

Download Der offizielle Radsport-Manager in der Demoversion

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal