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Tour de France: Jan Ullrich schließt Comeback aus

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Rund um die Tour de France  

Ullrich will nicht mehr zurückkommen

22.07.2009, 15:50 Uhr | dpa, sid

Jan Ullrich (Foto: imago)Jan Ullrich (Foto: imago) Der frühere Toursieger Jan Ullrich hat ein Comeback kategorisch ausgeschlossen. "In den Profi-Radsport kehre ich nicht mehr zurück. Ich bereue nicht, dass ich nicht mehr fahre", sagte Ullrich in einem Interview mit "Eurosport". Der 35-Jährige hatte im Februar 2007 im Zuge der Doping-Anschuldigungen gegen ihn seinen Rücktritt erklärt.

Seinem früheren Dauer-Rivalen Lance Armstrong sprach der Wahl-Schweizer unterdessen ein großes Lob aus. "Lance hat großen Respekt und Bewunderung verdient. Er kommt nach vier Jahren zurück und ist Zweiter der Gesamtwertung. Das Comeback gibt der Szene Licht", meinte Ullrich, der Armstrong durchaus zutraut, die Tour noch zu gewinnen.

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Armstrong muskulöser

Armstrong sei muskulöser geworden und seine Fahrweise sei nicht mehr ganz so flüssig wie in früheren Jahren, sagte der Olympiasieger von 2000, der fünfmal gegen den Amerikaner bei der Tour den Kürzeren gezogen hatte.

"Radsport ist einer der saubersten Sportarten"

Ullrichs großer Favorit auf den Toursieg ist aber der Spanier Alberto Contador: "Ich sehe bei ihm nirgendwo eine Schwachstelle. Ein Antritt reicht ihm, um wegzufahren. Er ist momentan auf Wolke sieben." sagte der Tour-Sieger von 1997 und nahm die Spiotzenfahrer in Schutz: "Ich denke, dass alle, die da mitfahren, sauber sind. Und zwar deswegen, weil die Kontrollen so umfassend sind. Deswegen sage ich: "Der Radsport ist eine der saubersten Sportarten, weil es so viele Kontrollen gibt".

Kein Wort zur Fuentes-Affäre

Zu seiner Verwicklung in den Skandal um den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes äußerte sich Ullrich nicht. Der für Ullrich zuständige Schweizer Verband Swiss Cycling hatte jüngst ein Doping-Verfahren gegen den 35-Jährigen eingeleitet.

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