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Tour de France: Cavendish schafft fünften Etappensieg

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Tour de France - 19. Etappe  

Cavendish schreibt mit fünftem Streich Geschichte

24.07.2009, 16:35 Uhr | dpa

Mark Cavendish triumphiert erneut vor Thor Hushovd (li.). (Foto: ap)Mark Cavendish triumphiert erneut vor Thor Hushovd (li.). (Foto: ap) Mark Cavendish hat sich im Geschichtsbuch der Tour de France verewigt und zum besten Sprinter seit 33 Jahren aufgeschwungen. Mit seinem fünften Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt übertraf der Brite die Sprinter- Legenden Jean-Paul van Poppel, Tom Steels, Mario Cipollini und Alessandro Petacchi, die über vier Siege bei einer Tour nicht hinauskamen.

Seit Lance Armstrong 2004 ist Cavendish der erste Fünffach-Sieger. 1976 hatte zuletzt Ex-Weltmeister Freddy Maertens (Belgien) achtmal gejubelt. "Das war eigentlich nicht meine Etappe, aber nach den Enttäuschungen der letzten Woche freue ich mich natürlich riesig über den Sieg. Es hat aber viel Kraft und Schmerzen gekostet, diesen Erfolg zu erringen", jubelte Cavendish.

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Aldag: "...dann muss man ihn schon vom Rad schießen"

"Das war ein ganz besonderer, ganz emotionaler Sieg für Mark. Er wollte die Etappe unbedingt gewinnen", sagte Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag. "Es gab keinen Plan B. Und wenn er sich ein Ziel gesetzt hat, dann muss man ihn schon vom Rad schießen."

Ciolek wieder einmal geschlagen

24 Stunden vor dem großen Tour-Showdown am Mont Ventoux ließ der Zögling von Erik Zabel bei seinem insgesamt neunten Tour-Tagessieg dem Norweger Thor Hushovd und Gerald Ciolek aus Pulheim nach 178 Kilometern keine Chance. "Ich habe versucht, den Sprint früh zu eröffnen. Aber wenn Cavendish seinen Turbo zündet, ist es schwer, an ihm vorbei zu kommen", sagte Ciolek.

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Keine Veränderung in der Gesamtwertung

Im Gesamtklassement blieb auf der 19. Etappe über 178 Kilometer mit Ziel in Aubenas alles unverändert: Der 26-jährige Spanier Alberto Contador, der sich am Vortag auch als überragender Zeitfahrer geoutet hatte, zieht weiter einsam seine Kreise mit 4:11 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Andy Schleck.

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Balans Attacke verpufft

Weltmeister Alessandro Ballan hatte den Tagessieg am Freitag schon vor Augen, 1200 Meter vor dem Ziel war seine Attacke aber gescheitert. Der 29-Jährige hatte sich vom Feld 20 Kilometer vor dem Ziel kurz vor dem Ende des letzten Aufstiegs abgesetzt. Zusammen mit dem Franzosen Laurent Lefevre versuchte er sein Glück. Ballan hatte seinen Titelgewinn im Vorjahr in ähnlicher Manier in Varese herausgefahren - diesmal hatte er gegen die starken Sprinter-Teams aber kein Glück.

Sprinterteams zu stark

Bei drückender Hitze in der Ardèche hatte lange eine 20-köpfige Spitzengruppe das Geschehen bestimmt. Aber die Sprinter-Teams jagten und stellten die Ausreißer, unter ihnen die großen Tour-Verlierer Cadel Evans und Kim Kirchen, rund 30 Kilometer vor dem Ziel am Fuß des Col de l'Escrinet. Danach startete der seit der Weltmeisterschaft auf ein herausragendes Ergebnis wartende Ballan seinen verzweifelten Ausreißversuch.

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