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Radsport: Tony Martin gewinnt abschließendes Zeitfahren bei der Tour de Suisse

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Radsport  

Martin gewinnt abschließendes Zeitfahren

20.06.2010, 19:19 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Tony Martin gewinnt abschließendes Zeitfahren bei der Tour de Suisse. Tony Martin gewinnt das abschleißende Zeitfahren bei der Tour de Suisse. (Foto: dpa)

Tony Martin gewinnt das abschleißende Zeitfahren bei der Tour de Suisse. (Foto: dpa)

Tony Martin hat zwei Wochen vor Beginn der Tour de France ein Ausrufezeichen gesetzt. Der 25-Jährige gewann bei der Tour de Suisse das abschließende Zeitfahren über 26,9 Kilometer und verwies den Olympiasieger und Prolog-Gewinner Fabian Cancellara aus der Schweiz mit 17 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz.

Das Gelbe Trikot sicherte sich der Luxemburger Frank Schleck. Er überholte in der Gesamtklassement noch den Niederländer Robert Gesink, der bis auf Rang fünf durchgereicht wurde. Lance Armstrong beendete die Tour de Suisse als Zweiter. Dem US-Amerikaner fehlten in der Endabrechnung zwölf Sekunden auf Schleck. Seine Formkurve steigt nach seinem verkorksten Frühjahr langsam an. Nach Stürzen und Krankheiten war der siebenfache Tour-de-France-Gewinner, der ab 3. Juli seinen achten Streich anstrebt, nur schwer in Tritt gekommen.

Nicht mit dem Sieg gerechnet

Martin, im Vorjahr bei der Tour de France lange im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers unterwegs, hat damit sein eher durchwachsenes Frühjahr noch rechtzeitig vor dem Saisonhöhepunkt vergessen gemacht. Auch Armstrong dürfte mit etwas mehr Optimismus als zuletzt zum Tourstart nach Rotterdam fahren. Im Zeitfahren verlor er - allerdings auf regennasser Fahrbahn - 1:08 Minuten auf Martin, der in der Endabrechnung noch Sechster wurde. "Ich war die letzten zwei, drei Tage nach der Königsetappe sehr müde. Aber ich wollte heute eine gute Leistung zeigen und hatte das Podium anvisiert. Dass es für einen Sieg reicht, hätte ich nicht gedacht", sagte Martin.

Sorge um Kim Kirchen

Überschattet wurde die Tour de Suisse in diesem Jahr von den Vorfällen um Kim Kirchen. Der Luxemburger Radprofi liegt im Züricher Universitäts-Krankenhaus, nachdem er nach einem Herzstillstand ins künstliche Koma versetzt worden war. Sein Zustand sei stabil, gab sein russisches Katjuscha-Team bekannt.

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