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Radprofi Kirchen bleibt im künstlichen Koma

21.06.2010, 14:43 Uhr | sid, sid

Radprofi Kirchen bleibt im künstlichen Koma. Kim Kirchen bleibt zunächst im künstlichen Koma. (Foto: imago)

Kim Kirchen bleibt zunächst im künstlichen Koma. (Foto: imago)

Der luxemburgische Radprofi Kim Kirchen soll noch mindestens bis zum Dienstagabend in einem künstlichen Koma bleiben. Das teilte sein Rennstall Katjuscha mit. Der 31-Jährige wird nach seinem am Freitagabend erlittenen Herzstillstand weiter in der Universitätsklinik Zürich behandelt.

Sein Zustand hat sich Teamangaben zufolge leicht gebessert. Kirchen habe die Aufwärmphase nach einer künstlichen Unterkühlung, die zu seiner Erholung diente, gut überstanden. "Die Fachärztin, die Kim in der Universitätsklinik in Zürich behandelt, hat mir am Sonntagmorgen erklärt, dass sich seine Herzfunktion langsam erholt", erklärte der Sportmediziner Charles Delagardelle, der Kirchen seit 15 Jahren betreut, nach Angaben der Zeitung "Luxemburger Wort".

Hochschwangere Ehefrau ist bei Kim Kirchen

Seine Teamkameraden hatten Kirchen nach dem Abschluss der Tour de Suisse besucht, auch seine Familie ist bei ihm. Kirchens Frau erwartet in dieser Woche Zwillinge. Tour-de-Suisse-Sieger Fränck Schleck widmete den Erfolg seinem Landsmann, der in dieser Saison zuvor schon phasenweise unter Atemnot und Schwindelanfälle litt.

"Meine ganze Familie möchte ihm und allen Bekannten sagen, dass wir gedanklich bei ihnen sind. Auch für Andy und mich waren die letzten Stunden nicht einfach", sagte Fränk Schleck auch stellvertretend für seinen Bruder. "Nachdem wir die Nachricht seiner Einlieferung ins Krankenhaus erhalten hatten, war es schwierig, sich voll auf das Sportliche zu konzentrieren."

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