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Gerdemann: "Die erste Woche wird stressig"

29.06.2010, 13:52 Uhr

Linus Gerdemann: "Die erste Woche wird stressig". Soll nicht mehr ausschließlich auf Gesamtklassement fahren: Linus Gerdemann. (Foto: imago)

Soll nicht mehr ausschließlich auf Gesamtklassement fahren: Linus Gerdemann. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Wenn am Samstag in Rotterdam der Startschuss zur 97. Tour de France fällt, beginnt für Milram-Kapitän Linus Gerdemann und Co. eine Fahrt ins Ungewisse. Die Zukunft des letzten verbliebenen deutschen ProTour-Rennstalls steht weiter in den Sternen.

Herr Gerdemann, mit welchen Erwartungen gehen Sie in die am Samstag beginnende Tour de France?

Linus Gerdemann: Ich denke, dass meine Form ganz gut ist. Aber insgesamt ist das schwer zu sagen, da ich seit dem Giro d'Italia kein Radrennen mehr gefahren bin. Da fehlt mir die Standortbestimmung.

In diesem Jahr sollen Sie nicht mehr ausschließlich auf das Gesamtklassement fahren. Können Sie mit der neuen Rolle leben?

Natürlich kann ich damit leben, aber kategorisch will ich das nicht ausschließen. Ich bin guter Dinge.

Was steht bis zum Prolog noch auf dem Programm?

Nicht mehr viel. Was man bis jetzt nicht erarbeitet hat, holt man auch bis zum Start nicht mehr auf. Es geht eigentlich nur noch darum, die Beine auf Temperatur zu halten.

Wie sehr belastet Sie die ungewisse Zukunft des Teams?

Ich konzentriere mich ganz aufs Radfahren. Erst nach der Tour mache ich mir Gedanken. Ich denke, dass Gerry (Teamchef van Gerwen, Anm. d. Red.) weiter hart am Fortbestand des Teams arbeitet.

Haben Sie schon Kontakte zu anderen Teams geknüpft?

Erstmal steht die Tour im Vordergrund. Danach kann ich jedem nur raten, sich um seine Zukunft zu kümmern.

Was erwarten Sie generell von der 97. Tour?

Die erste Woche wird relativ stressig. Gerade in den Niederlanden wird der Wind eine große Rolle spielen. Dann kommt das Kopfsteinpflaster. Sorgen mache ich mir da nicht. Ich sehe mich als ganz guten Kopfsteinpflaster-Fahrer.

Wer ist für Sie der Favorit auf den Gesamtsieg?

Lance Armstrong hat mich bei der Tour de Suisse positiv überrascht. Mit seiner Erfahrung hat er es hinbekommen, zum richtigen Zeitpunkt in Form zu sein. Trotzdem sehe ich Alberto Contador als großen Favoriten.

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