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Mark Cavendish hat bei der Tour de France 2010 nur Grün im Kopf

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Tour de France 2010  

Cavendish hat nur Grün im Kopf

30.06.2010, 12:48 Uhr | sid, t-online.de, t-online.de, sid

Mark Cavendish hat bei der Tour de France 2010 nur Grün im Kopf. Mark Cavendish - ob er die Konkurrenz diesmal in den Sprintfinals wieder beherrscht?

Mark Cavendish - ob er die Konkurrenz diesmal in den Sprintfinals wieder beherrscht?

Im vergangenen Jahr verlor Mark Cavendish bei der Tour de France das Grüne Trikot durch eine Disqualifikation an Thor Hushovd, in diesem Jahr soll dem Briten nichts dazwischen kommen. Der zur Arroganz neigende Columbia-Star hat im Vorjahr unglaubliche sechs Etappen gewonnen – daran will er in diesem Jahr anknüpfen.

Allerdings konnte Cavendish sein Ausnahmekönnen in diesem Jahr noch nicht unter Beweis stellen. Erst drei Siege sprangen bislang heraus, sein Teamrivale Andre Greipel gewann zwölfmal, muss aber zu Hause bleiben. Zuletzt stürzte Cavendish bei der Tour de Suisse schwer und musste das Vorbereitungsrennen auf die Tour de France abbrechen. Außer Prellungen, so heißt es offiziell, habe sich der 25-Jährige nichts zugezogen. Aber es ist gut möglich, dass ihn die Verletzungen noch behindern.

Auf jeden Fall steht Cavendish bei Columbia in der Pflicht. Das Team ist auf den "Rocket Man" zugeschnitten, in den Sprintfinals müssen sogar Fahrer wie Tony Martin, die eigentlich aufs Gesamtklassement fahren, mitarbeiten. "Wir wollen das Grüne Trikot holen. Das ist unser primäres Ziel", sagt Sportdirektor Rolf Aldag.

Setzt Hushovd wieder auf die Bergetappen?

Cavendishs Hauptkonkurrent ist in diesem Jahr wieder Cervelo-Sprinter Hushovd. Doch auch bei dem Norweger lief in dieser Saison nicht alles rund. Thors Hammer schlug erst einmal richtig zu, weil er im Frühjahr mit Krankheiten zu kämpfen hatte. Außerdem fehlt ihm in Heinrich Haussler ein wichtiger Helfer. Mit Hushovd ist aber immer zu rechnen. Im vergangenen Jahr holte er sich die entscheidenden Punkte bei den Sprintwertungen der Bergetappen. Dies dürfte auch diesmal die erste Option des 32-Jährigen sein, um gegen Cavendish zu bestehen.

Aber auch Tyler Farrar könnte Cavendish die Show stehlen. Der US-Amerikaner vom Team Garmin ist der bislang konstanteste Top-Sprinter. Er gewann bereits zwei Etappen beim Giro d'Italia und hat in Julian Dean und Robert Hunter hervorragende Anfahrer.

Ciolek mit Außenseiterchancen

Und was ist von Gerald Ciolek zu erwarten? Im vergangenen Jahr war der Milram-Sprinter in den Finals immer dabei, aber nie ganz vorne. Nur wenn Cavendish schwächelt, könnte der frühere U23-Weltmeister ein Wörtchen mitreden. Bisher brachte es Ciolek auf einen Sieg, nachdem er in diesem Jahr wegen einer Schultereckgelenksprengung und einem Kahnbeinbruch gut drei Monate ausgefallen war.

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