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Die Tour-Teams im kurzen Portrait

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Belgischer Bergfahrer, norwegischer Sprinter - bekannte Namen im Peloton

30.06.2010, 17:12 Uhr | t-online.de

Von Oliver Strerath

Für die 198 Fahrer ist Paris das Ziel. (Foto: imago)Für die 198 Fahrer ist Paris das Ziel. (Foto: imago)Auch die 97. Tour de France Tour de France ist ein Spiel mit den Zahlen. So gehen am 3. Juli 197 Fahrer, verteilt auf 22 Teams in Rotterdam auf die ersten der insgesamt 3642 Kilometer. Auf den 20 Etappen bis zum Ziel in Paris wird aber nur ein kleiner Teil im Peloton für Schlagzeilen sorgen können. Wer das sein könnte, das stellt t-online in einem jeweils kurzen Porträt der Mannschaft vor.

Die 22 Mannschaften im Tour-Peloton

Gelbe Zeiten: Rinaldo Nocentini war 2009 tagelang Spitzenreiter der Tour. (Foto: imago)Gelbe Zeiten: Rinaldo Nocentini war 2009 tagelang Spitzenreiter der Tour. (Foto: imago)AG2R: In der französischen Equipe ist John Gadret der Mann für die Gesamtwertung. Immerhin hat der Kletterer mit seinem 13. Platz beim Giro d’Italia im Mai bewiesen, dass er eine dreiwöchige Landesrundfahrt unter den Besten beenden kann. Weitere Hoffnungsträger der Mannschaft, deren primäres Ziel bei der elften Tour-Teilnahme ein Etappensieg ist, sind Rinaldo Nocentini und Nicolas Roche. Der Italiener Nocentini war im vergangenen Jahr acht Tage im Gelben Trikot gefahren und letztlich auf Rang 14 in Paris angekommen. Der Ire Roche, Sohn des ehemaligen Tour-Siegers Stephen Roche, landete auf dem 23. Gesamtplatz.                        

Astana: Alberto Contador – das kasachische Team ist ganz auf die Titelverteidigung des Spaniers konzentriert. Entsprechend ist der Rennstall in Frankreich aufgestellt: Mit Helfern, die den zweimaligen Tour-Sieger unterstützen sollen. Welche Rolle dabei Alexander Vinokourov übernimmt, bleibt abzuwarten. Der Kasache, der nicht durch sein Dopingvergehen bei der Frankreich-Rundfahrt 2007 auch diesmal unter besonderer Beobachtung steht, könnte in die Bresche springen, wenn Contador Schwächen zeigt. Dass "Vino" noch gut für Spitzenplatzierungen ist, hat er 2010 bei seinem Sieg beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich und seinem sechsten Gesamtrang beim Giro unter Beweis gestellt.

BBox Bouygues Telecom: Eins ist sicher: Thomas Voeckler wird einmal mehr von sich und seiner Mannschaft Reden machen. Als Ausreißer, als Etappensieger oder vielleicht wieder als der Mann im "Maillot jaune", das er 2004 zehn Etappen lang trug und seine Landsleute damit in Verzückung setzte. Damals war er als französischer Meister zur Tour gekommen. Das tut Voeckler auch in diesem Jahr wieder. Ob dem Elsässer erneut ein "Coup in Gelb" gelingt? Daneben könnte auch Landsmann Pierrick Fedrigo zuschlagen: 2006 gewann der Franzose die 14. Etappe, im vergangenen Jahr den neunten Tagesabschnitt.

Weltmeister Cadel Evans startet einen neuerlichen Angriff auf das Gelbe Trikot. (Foto: imago)Weltmeister Cadel Evans startet einen neuerlichen Angriff auf das Gelbe Trikot. (Foto: imago)BMC Racing: Unumstrittener Kapitän des Tour-Neulings ist Cadel Evans. Zweimal war der amtierende Straßenweltmeister aus Australien bei der „Grand boucle“ schon Zweiter (2007 und  2008). Der ganz große Wurf blieb ihm – bedingt durch schwache Tage - bisher verwehrt. Und auch diesmal scheint er bei der Konkurrenz nicht ganz zu gelingen. Allerdings hat Evans jüngst seinen Stil geändert und setzt mehr auf Angriff – was ihm unter anderem das Regenbogentrikot einbrachte. Mit dem Amerikaner George Hincapie, der immerhin schon zwei Tour-Etappensiege auf dem Konto hat, weiß er einen Routinier an seiner Seite. Für einen Tagessieg ist auch der Deutsche Marcus Burghardt gut, der 2008 den 18. Abschnitt gewonnen hat. Dass der 27-Jährige erneut in Form ist, belegen zwei Etappenerfolge jüngst bei der Tour de Suisse.

Caisse d’Epargne: Ohne den dopinggesperrten Alejandro Valverde fehlt dem Team ein echter Kapitän. Den neun Fahrern um den fanzösischen Routinier Christophe Moreau, der seine 14. Tour bestreitet, aber auch das taktische Korsett. Jose Joaquin Rojas wird in den Sprints mitmischen, Luis Leon Sanchez ein Auge auf die Gesamtwertung werfen dürfen sowie der aktuelle spanische Meister Jose Ivan Gutierrez sein Heil als Ausreißer und in den Zeitfahren suchen. Von Ruben Plaza und Imanol Erviti sind in den Bergen  Aktionen zu erwarten.

Für Thor Hushovd soll es wieder grüne Momente geben. (Foto: imago)Für Thor Hushovd soll es wieder grüne Momente geben. (Foto: imago)Cervelo TT: Die Schweizer Truppe fährt bei ihrer zweiten Teilnahme in Frankreich zweigleisig. Während Carlos Sastre, Tour-Sieger von 2008, ist mit seinen 35 Jahren zwar  nicht mehr der Jüngste. Der spanische Kletterspezialist kann aber noch immer unter den besten Zehn der Gesamtwertung landen. Zudem kann er immer einen Etappensieg landen – gerade in den Bergen. Das Gelbe Trikot bis nach Paris tragen, das wird Sastre aber nicht mehr gelingen. Dagegen hat Cervelo erneut ein Auge auf Grün geworfen und mit dem norwegischen Meister Thor Hushovd (bisher sieben Etappensiege) den Sieger der Punktewertung von 2005 und 2009 im Aufgebot. Am Start ist auch der Münchner Andreas Klier. Allerdings geht das Team mit nur acht Fahrern ins Rennen, nachdem der Spanier Xavier Florencio nach der Benutzung einer Salbe mit einem verbotenen Mittel von Cervelo suspendiert worden ist. Um einen Ersatz zu nominieren, war es zu spät.

Kleiner Mann ganz groß: Der Franzose Samuel Dumoulin. (Foto: imago)Kleiner Mann ganz groß: Der Franzose Samuel Dumoulin. (Foto: imago)Cofidis: 1,59 Meter – Samuel Dumoulin fällt auf, weil er zu den kleinsten Fahrern im Tour-Peloton zählt. Doch auch der Franzose kam schon ganz groß raus: 2008, als der die dritte Etappe gewann. Ein Tagessieg wird auch bei der 14. Teilnahme des Teams das Ziel sein. Sein Landsmann Armäel Moinard könnte in der Gesamtwertung überraschen. Wie 2008, als er auf dem 15. Rang im "classement general" landete.

Euskaltel: Die Basken in ihren markanten orangefarbenen Trikots sind Dauergast in Frankreich und bestreiten schon ihre zehnte Tour. Und vor allem dann, wenn es in die Pyrenäen und damit in Heimatnähe geht, werden die Fahrer um Samuel Sanchez aktiv. Der Olympiasieger führt die Mannschaft auch diesmal an und ist in der Gesamtwertung durchaus zu beachten. Immerhin hat er den sechsten Tour-Rang 2008 und Platz zwei bei der Vuelta a Espana 2009 als herausragende Rundfahrt-Ergebnisse in seiner Vita stehen. Neben Egoi Martinez machte bei den Basken in Frankreich auch Armets Txurruka immer wieder von sich Reden. Als unermüdlicher Angreifer wurde er so unter anderem zum kämpferischsten Fahrer 2007.

Neuling: Bei Footon-Servetto hat nur Giampaolo Cheula Tour-Erfahrung. (Foto: imago)Neuling: Bei Footon-Servetto hat nur Giampaolo Cheula Tour-Erfahrung. (Foto: imago)Footon-Servetto: Das Nachfolger-Team von Saunier Duval bringt mit dem Italiener Giampaolo Cheula nur einen einzigen Fahrer mit nach Frankreich, der bereits Tour-Erfahrung hat: Er steht vor seiner dritten Teilnahme. Ansonsten setzt die Mannschaft, die in der Vergangenheit durch die Dopingsünder Riccardo Ricco und Leonardo Piepoli für Negativschlagzeilen sorgte, auf Debütanten. Die dürften aber alle Freiheiten haben, so dass die Footon-Fahrer regelmäßig in Ausreißergruppen zu finden sein werden.

Francaise des Jeux: Der Australier Wesley Sulzberger und acht Franzosen – der Tour-Dauerbrenner (14. Start) setzt auf Lokalmatadoren, die sich auf Teufel komm raus als Ausreißer präsentieren werden. Immer mit dem Etappensieg als großem Ziel. Allerdings darf FDJeux, so die Kurzform, auch auf die Gesamtwertung schielen. Schließlich gehen mit Christoph Le Mevel (Zehnter) und Sandy Casar (Zwölfter) die beiden besten Franzosen der vergangenen Frankreich-Rundfahrt in Rotterdam ins Rennen.

Garmin-Transitions: Die amerikanische Equipe ist breit aufgestellt. In den Sprintentscheidungen werden Julian Dean, Robert Hunter und vor allem Tyler Farrar (zuletzt zweifacher Etappensieger beim Giro) mitmischen. In den Zeitfahren heißen die Trümpfe David Millar und David Zabriskie. Und im Kampf um die Spitzenplätze im Gesamtklassement kann Christian Vande Velde eingreifen. So wie es der Amerikaner vor zwei Jahren getan hat und sich letztlich Rang fünf sicherte.

HTC–Columbia: Zu sechs Etappensiegen sprintete Mark Cavendish bei der vergangenen Tour. Das Grüne Trikot des Punktbesten gewann mit Thor Hushovd dennoch ein anderer. Aber auch bei der 97. Tour wird der endschnelle Brite im Massenspurt derjenige sein, den es zu schlagen gilt. Und daran wird die Konkurrenz einiges setzen, schließlich ist Cavendish umstritten im Fahrerfeld – besonders nach der jüngsten Tour de Suisse, als er im Sprintfinale der vierten Etappe durch seine rüde Fahrweise für einen Massensturz gesorgt hatte. Der Australier Michael Rogers (Zehnter 2006), der Weißrusse Kanstantsin Siutsou (17. Platz 2008) und der Belgier Maxime Monfort (23. Platz 2008) können unterdessen im Vorderfeld der Gesamtwertung mitmischen. Das Zeug dazu hat auch Tony Martin. Der Eschborner, der bei der Tour-Premiere 2009 auf Gesamtrang 36 landete und einen zweiten Etappenplatz erreichte, ist jedenfalls bestens in Form. Bei der Tour de Suisse wurde die deutsche Hoffnung samt Sieg im Zeitfahren Sechster, wenige Tage danach folgte der Meistertitel im Zeitfahren. Auf dem 34,5 Kilometer langen Kurs nahm Martin seinem viertplatzierten Teamkameraden Bert Grabsch, 2008 immerhin Weltmeister im Kampf gegen die Uhr und ebenfalls im Columbia-Aufgebot für die Tour, fast eine Minute ab.

Katusha Team: Robbie McEwen gehört noch immer zu den besten Sprintern im Peleton – auch wenn der Australier zuletzt regelmäßig das Nachsehen hatte. Auf der Rechnung muss man den ehemaligen BMX-Rennfahrer aber haben. Ansonsten sollen es in der russischen Equipe natürlich die Russen reißen. Etwa Pavel Brutt oder Landesmeister Alexandr Kolobnev als Ausreißer. Ober Vladimir Karpets, der die Tour im vergangenen Jahr auf Rang 13 beendet hatte.

Italienischer Sprintstar: Alessandro Petacchi vom Lampre. (Foto: imago)Italienischer Sprintstar: Alessandro Petacchi vom Lampre. (Foto: imago)Lampre: Zwei Sprint-Routiniers und ein ehemaliger Giro-Sieger sollen es für die italienische Squaddra richten. Gemeint sind der Cottbuser Danilo Hondo und Alessandro Petacchi, der anders als sein in Frankreich bisher erfolgloser deutscher Teamkamerad bei der Tour schon vier Tagessiege feierte. Diese datieren aber allesamt aus dem Jahr 2003. Damiano Cunego fuhr seine beste Tour 2006, als er das Weiße Trikot des besten Jungprofis gewann und in der Gesamtwertung Elfter wurde. Danach konnte der Italiener, der nach seinem Giro-Sieg 2004 als kommender Rundfahrt-Dominator galt, die hohen Erwartungen aber nicht mehr erfüllen.

Liquigas: Mit Ivan Basso greift der Gewinner des Giro d’Italia auch nach der Tour-Krone – fünf Jahre nach seinem zweiten Platz bei der Frankreich-Rundfahrt. Der geständige Dopingsünder, der seine Strafe verbüßt hat, wäre allerdings der erste Fahrer seit Marco Pantani 1998, der beide Rennen in einem Jahr gewinnen würde. Sollte Basso unterdessen die Anstrengungen des Giros spüren und schnell an Boden auf die Konkurrenz verlieren, könnte Roman Kreuziger als Mann für die Gesamtwertung bei Liquigas in die Bresche springen. Der Tscheche sicherte sich 2009 mit Rang neun zumindest schon einmal eine Top-Ten-Platzierung. Die italienische Mannschaft ist jedenfalls mit Blick auf die beiden Kapitäne aufgestellt. Wertvoller Helfer gerade in den Bergen ist der Pole Sylwester Szmyd.

Omega Pharma-Lotto: Die belgische Mannschaft setzt – wie sollte es anders sein – auf Belgier. Mann für die Gesamtwertung ist dabei der derzeit beste belgische Rundfahrer Jurgen Van den Broeck, der den Giro 2008 auf Rang sieben beendete und bei der Tour im vergangenen Jahr Fünfzehnter wurde. Beim Vorbereitungsrennen Dauphiné Libéré kam der 27-Jährige im Juni auf den vierten Gesamtplatz. In den Sprintentscheidungen wird Landsmann Jurgen Roelandts eine Rolle spielen wollen. Zum Aufgebot gehört auch Sebastian Lang: Der Zeitfahrspezialist aus Erfurt versteht sich aber auch als Ausreißer und fuhr 2008 mehrere Etappen im Gepunkteten Trikot des Führenden in der Bergwertung.

Quick Step: Tom Boonen, Kapitän der belgischen Equipe, musste wegen Knieproblemen kurzfristig seinen Tour-Start absagen.Die Marschroute des Teams ist daher noch einfacher formuliert: Ein Etappensieg soll her, egal wie. Mit Ausnahme der vergangenen Auflage war Quick Step dies seit der ersten Teilnahme 2003 jedes Jahr gelungen. Der Spanier Carlos Barredo und der Franzose Sylvain Chavanel (20. Gesamtrang 2009) sind jedenfalls Kandidaten, die die Erfolgsgeschichte des Teams bei der Frankreich-Rundfahrt fortschreiben könnten.

Denis Mentschow geht diesmal ausgeruht in die Tour. (Foto: imago)Denis Mentschow geht diesmal ausgeruht in die Tour. (Foto: imago)Rabobank: Denis Mentschow und Robert Gesink – so lauten die Trümpfe der Niederländer im Kampf um die Spitzenplätze in der Gesamtwertung. Der Niederländer Gesink hat seine Stärken besonders in den Bergen. Der Russe Mentschow kann auch Zeitfahren und kommt anders als in den Jahren zuvor ausgeruht nach Frankreich. 2009 hatte er den Giro gewonnen, bei der Tour aber nicht mehr an seine Leistungen aus Italien anknüpfen können. Diesmal konzentriert er sich ganz auf die Grand Boucle, die er 2008 als Dritter abgeschlossen hatte. Dass er ein Rundfahrer ist, beweisen zudem zwei Vuelta-Gesamterfolge. Ins Wetteifern ums Grüne Trikot kann sich einmal mehr der dreifache Weltmeister Oscar Freire einmischen, das er bereits 2008 in Paris übergestreift bekam. Insgesamt vier Tagessiege unterstreichen seine Qualitäten im Sprint. Grischa Niermann wird sich auch bei seiner achten Tour-Teilnahme in den Dienst der  Mannschaft stellen.

Team Milram: Auch bei der fünften Frankreich-Rundfahrt heißt das Ziel Etappensieg. Im Sprint setzt die einzige deutsche Mannschaft im Peleton dabei auf Gerald Ciolek. In Sachen Gesamtwertung soll es Linus Gerdemann richten, der zudem gerne seinen zweiten Tagessieg bei der Grand Boucle feiern möchte. Hoffnungsträger für die Berge könnte zudem der Österreicher Thomas Rohregger sein. Bei Ausreißversuchen stehen Fabian Wegmann, der deutsche Meister Christian Knees und der niederländische Champion Niki Terpstra hoch im Kurs. Johannes Fröhlinger und Debütant Roger Kluge sind weitere deutsche Fahrer im Tour-Team von Milram.

Amerikanische Doppelspitze: Lance Armstrong (links) und sein "Helfer" Levi Leipheimer. (Foto: imago)Amerikanische Doppelspitze: Lance Armstrong (links) und sein "Helfer" Levi Leipheimer. (Foto: imago)Team RadioShack: Für die Amerikaner gibt es nur ein Ziel: den achten Tour-Sieg von Lance Armstrong. Dafür hat der Texaner das Team zu dieser Saison gegründet und sich erfahrene Helfer an seine Seite geholt. Etwa Levi Leipheimer, 2007 auf Rang drei. Oder Andreas Klöden, 2006 Zweiter und im vergangenen Jahr als Armstrong-Helfer noch bei Astana auf Rang sieben im Endklassement. Mit Christopher Horner, bergfester Amerikaner, und Janez Brajkovic, Sieger des Vorbereitungsrennens Dauphiné Libéré, ist weitere starke Unterstützung bei der Operation Gelb dabei.

Team Saxo Bank: Die dänische Equipe mit dem ehemaligen Tour-Sieger Bjarne Riis als Teamchef schickt erneut die Schleck-Brüder Andy und Frank als Doppelspitze ins Rennen – auch wenn diese angekündigt haben, das Team nach dieser Saison zu verlassen und damit für reichlich Unruhe gesorgt haben. Während Frank, Sieger der Tour de Suisse und mit 30 der ältere der beiden Luxemburger, Nadelstiche in den Bergen setzen soll, ruhen die Hoffnungen im Streben nach dem großen Coup besonders auf Andy Schleck. Der 25-Jährige verwies 2009 zumindest Armstrong auf Rang drei – nur Alberto Contador war letztlich schneller als Andy Schleck. Garant für Etappensiege ist zudem Fabian Cancellara – und dies nicht nur im Zeitfahren. Dauerbrenner Jens Voigt wird sich auch bei seiner 13. Tour voll in den Dienst der Mannschaft stellen.

Spitzenmann: Bradley Wiggins war 2009 Vierter der Tour. (Foto: imago)Spitzenmann: Bradley Wiggins war 2009 Vierter der Tour. (Foto: imago)Team Sky: Der Amerikaner Bradley Wiggins ist Kapitän des britischen Teams. Der starke Zeitfahrer behauptet sich auch in den Bergen und verpasste als Vierter im vergangenen Jahr nur knapp das Podium in Paris. Mit dem Schweden Thomas Lövkvist (Zweiter der Deutschland-Tour 2008) hat die Mannschaft einen zweiten starken Rundfahrer im Aufgebot. Der spanische Routinier Juan-Antonio Flecha ist unterdessen ein Kandidat, als Ausreißer für eine erfolgreiche Etappe der Briten zu sorgen. Gespannt darf man zudem auf den 23 Jahre alten Tour-Debütanten Edvald Boasson Hagen gespannt sein, gilt der Norweger als eines der größten Talente im Peloton.

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