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Petacchi siegt beim Sturzfestival

04.07.2010, 16:48 Uhr | t-online, t-online.de

Tour: Petacchi siegt beim Sturzfestival. Alessandro Petacchi holt sich den Etappensieg in Brüssel. (Foto: Reuters)

Alessandro Petacchi holt sich den Etappensieg in Brüssel. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Der italienische Sprintstar Alessandro Pettacchi hat die erste Etappe (das Etappen-Ergebnis in der Übersicht) der diesjährigen Tour de France gewonnen. Der Sprinter vom Team Lampre setzte sich im Zielsprint gegen den Australier Mark Renshaw und dem Norweger Thor Hushovd durch. Überschattet wurde die Etappe von diversen Stürzen kurz vor Schluss der Etappe, in die auch die Topsprinter Marc Cavendish und Oscar Freire verwickelt waren. Fabian Cancellara konnte sein Gelbes Trikot verteidigen. (Hier gibt's die besten Fotos zur 1. Etappe).

Drei spektakuläre Massenstürze in der Schlussphase haben die hypernervöse erste Etappe der 97. Tour de France in Brüssel überschattet. Spitzenreiter Fabian Cancellara kam dabei ebenso mit dem Schrecken davon wie der Träger des Weißen Trikots, Tony Martin, und Altmeister Lance Armstrong bei seinem letzten Frankreich-Festival (Live-Ticker zum Nachlesen). Von dem Chaos auf der Zielgeraden profitierte in erster Linie Überraschungssieger Alessandro Petacchi aus Italien, der den Etappensieg fast mühelos einfuhr. "Das war stressig!! Ich habe es geschafft, in einem Stück ins Ziel zu kommen", twitterte Armstrong nach dem turbulenten Finale.

Alle Gestürzten wurden nach 223,5 Kilometern mit der gleichen Zeit des Siegers gewertet, weil sich die Stürze in der 3-Kilometer-Zone vor dem Ziel ereigneten. Die Stimmung des Radsport-Volksfestes, das über eine Million Zuschauer feierten, bekam allerdings einen gehörigen Dämpfer. Beim Tour-Abstecher nach Belgien herrschte wie zuvor in den Niederlanden ausgelassene Party-Atmosphäre - die Strecke führte auch durch Meise, den Wohnort der Radsport-Ikone Eddy Merckx.

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Rüpel Cavendish

"Tony hat nur einige Schürwunden, ist aber sonst fit", sagte sein Teamchef Rolf Aldag zum Zustand des Youngsters Martin. Der Favorit für Brüssel, Mark Cavendish, war einer der Auslöser des Sturzes in der letzten Kurve und musste alle Siegchancen sausen lassen. "Das wird ihn mental nicht umbringen", meinte Aldag, der weiter mit seinem schnellen Mann rechnet, der im Vorjahr sechs Etappen gewonnen hatte. Das erste Bulletin des Tourarztes Gerard Porte vermeldete lediglich zwei ernsthaft verletzte Fahrer.

"Sein Sieg gibt uns Moral"

"Wie immer war es auf der ersten Etappe mega-nervös. Es ist Wahnsinn, wie in den Ortschaften die Zuschauer auf der Straße stehen. Es war schwer, da durchzukommen. Am Ende hatte ich Alessandro verloren. Aber egal, sein Sieg gibt uns Moral", sagte Petacchis deutscher Teamkollege Danilo Hondo.

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