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Tour de France 2010: Zweiter Streich durch Petacchi

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Tour de France 2010 - 4. Etappe  

Petacchi mit zweitem Streich

07.07.2010, 19:11 Uhr | t-online, sid, dpa, t-online.de, dpa

Tour de France 2010: Zweiter Streich durch Petacchi. Erneut der Schnellste: Alessandro Petacchi feiert seinen zweiten Etappensieg. (Foto:Reuters)

Erneut der Schnellste: Alessandro Petacchi feiert seinen zweiten Etappensieg. (Foto: Reuters)

Der Altmeister hat es allen noch einmal gezeigt: Nachdem Alessandro Petacchi bei seinem Sieg auf der 1. Etappe vom Sturzfestival der Konkurrenten im Finale profitiert hatte, legte der Italiener auf dem vierten Tagesabschnitt der 97. Tour de France nach und ließ bei seinem zweiten Streich die versammelte Sprinterschar hinter sich. Zu den großen Verlierern gehörte dabei auch Mark Cavendish, der 2009 noch sechs Etappen gewonnen hatte. Milram-Profi Gerald Ciolek wurde Elfter und landete damit direkt vor dem Briten.

Zuvor hatte eine fünfköpfige Spitzengruppe die 153 Kilometer lange Fahrt von Cambrai nach Reims bestimmt. Der Ausreißversuch des Quintetts war aber drei Kilometer vor dem Ziel beendet. Träger des Gelben Trikots ist weiter der Schweizer Fabian Cancallara, der wie Lance Armstrong und die anderen Favoriten auf den Gesamtsieg im großen Feld ankam (die Gesamtwertung im Überblick).

Petacchi: Unser Zug hat funktioniert

Petacchi, der die vergangenen sechs Jahre in Frankreich gefehlt hatte, verwies Julian Dean aus Neuseeland und den Norweger Edvald Boasson Hagen auf die Plätze. "Ich habe mich heute gut gefühlt", sagte der Routinier und ergänzte: "Ich habe bewiesen, dass ich unter allen Umständen gewinnen kann. Mir sind einige Kommentare zu Ohren gekommen, wonach der Sieg in Brüssel der eines 'kleinen Alten' war, aber dieses Mal habe ich von keinem Sturz profitiert" Durch den Etappensieg am Sonntag habe er viel Selbstvertrauen getankt, so der Italiener, der gleichzeitig die Team-Leistung hervorhob: "Unser Zug hat einfach gut funktioniert."

Tour de France - Video 
Cavendish erneut besiegt

Bei Pettachis zweitem Tagessieg schaut der britische Favorit auf Grün wieder in die Röhre. zum Video

Dagegen läuft es bei Cavendish noch nicht rund. "Jeder kann sehen, dass er ein bisschen schlechter als 2009 ist", sagte Mentor Erik Zabel, der vergeblich auf ein passendes Geschenk zu seinem 40. Geburtstag gehofft hatte. (hier geht es zu den besten Bildern der Etappe)

Cancellara weiter 23 Sekunden voraus

Nach den vorangegangenen Horror-Tagen mit Stürzen wie am Fließband trat auf vierten Etappe eine gewisse Entspannung im Feld ein. Im Gesamtklassement änderte sich erwartungsgemäß nichts: Cancellara führt weiter mit 23 Sekunden vor dem Träger des Weißen Trikots, dem Briten Geraint Thomas, und 39 Sekunden vor Weltmeister Cadel Evans.

Martin diesmal ohne Zeitverlust

Tony Martin, der am Vortag auf den Kopfsteinpflaster-Passagen in Nordfrankreich nach einem Sturz als Spitzenreiter der Nachwuchswertung abgelöst wurde, überstand den Tagesabschnitt ohne weiteren Zeitverlust. "Er hat Hautabschürfungen am Hintern erlitten. Der Schaden hält sich in Grenzen - es hätte schlimmer kommen können", sagte sein Teamchef Rolf Aldag, der von dem 25-Jährigen mit Beginn der Alpen-Etappen am Wochenende wieder mehr erwartet.

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