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Tour de France 2010: Cavendish zeigt sein zweites Gesicht

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Tour de France 2010  

Cavendish zeigt sein zweites Gesicht

09.07.2010, 14:50 Uhr | sid, sid

Tour de France 2010: Cavendish zeigt sein zweites Gesicht. Gefühlsausbruch: Mark Cavendish fließen die Tränen. (Foto: imago)

Gefühlsausbruch: Mark Cavendish fließen die Tränen. (Foto: imago)

Dieses Gesicht kannten nur die wenigsten. Kaum hatte Mark Cavendish seinen ersten Etappensieg bei der 97. Tour de France eingefahren, zeigte er unbekannte Emotionen. "Viele Leute sehen mich kontrovers. Es gibt kein Rauch ohne Feuer, und ich habe auch Öl ins Feuer gegossen", sagte der Brite nach dem fünften Tagesabschnitt und gab sich ganz demütig. Nach seinem Sieg in Montargis vergoss der Sprinter sogar Tränen (hier geht es zu den besten Bildern der Etappe).

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"Wenn du auf einer Wolke schwebst, ist alles einfach. Aber wenn du runterfällst, ist der Aufprall hart", beschrieb Cavendish seine durcheinandergeratene Gefühlswelt. Als großer Favorit im Kampf um Sprintsiege und Grünes Trikot war der sechsmalige Etappengewinner des Vorjahres zur Tour gekommen. Was folgte, war das Spiegelbild des bisherigen Jahres 2010. In Brüssel war Cavendish in einen Sturz verwickelt, in Reims nahm er früh frustriert die Beine hoch. "Die Saison war bislang sehr hart für mich. Aber ich habe beeindruckende Leute um mich herum', sagte Cavendish und sprach damit Teamchef Bob Stapleton, Sportdirektor Rolf Aldag und seinen Lehrmeister Erik Zabel an.

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"Eine aufregende Persönlichkeit"

Das Trio hatte an Cavendish festgehalten. Vor allem Stapleton ist ein großer Fan des Briten, und das sagt er auch offen. "Mark ist einer der aufregendsten Fahrer und Persönlichkeiten. Er ist spontan, kontrovers und nicht langweilig. Es ist angenehm, wenn mal einer nicht nur das sagt, was alle erwarten. Er soll so bleiben, wie er ist. Das Bad-Boy-Image ist eine Interpretation, wir kennen aber auch ein anderes Bild", sagt der milliardenschwere Team-Eigner.

Elf Tour-Etappensiege hat Cavendish seit 2008 nun schon eingefahren. "Ich habe hier noch weitere Chancen", kündigt er an. Auch das Grüne Trikot hat der amerikanische Rennstall noch nicht abgeschrieben, obwohl der Rückstand zum Norweger Thor Hushovd recht groß ist. "Jeder Sprinter müsse erstmal nach Paris kommen", sagt Aldag. Man werde jedenfalls weiter alles versuchen.

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