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Tony Martin: Falsche Tour-Vorbereitung

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Falsche Tour-Vorbereitung bei Tony Martin

13.07.2010, 15:12 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Tony Martin: Falsche Tour-Vorbereitung . Die deutsche Tour-Hoffnung Tony Martin: gut gestartet, stark nachgelassen. (Foto: imago)

Die deutsche Tour-Hoffnung Tony Martin: gut gestartet, stark nachgelassen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Radprofi Tony Martin hat sich nach eigener Ansicht falsch auf die Tour de France vorbereitet und deswegen schon auf den ersten Bergetappen einen großen Rückstand kassiert. "Ich habe jetzt einfach einsehen müssen, dass die Vorbereitung ziemlich hart war - zu hart", sagte Martin der "Süddeutschen Zeitung". Der 25 Jahre alte Columbia-Fahrer erklärte, vor dem Saisonhöhepunkt "zu viel gemacht" zu haben - unter anderem bei der Kalifornien-Rundfahrt, bei der Tour de Suisse und beim einwöchigen Tour-Trainingscamp in den Alpen.

"Zudem wollte ich das Training etwas härter haben - ich wollte mich einfach verbessern. Jetzt ist der Schuss nach hinten losgegangen, das ist schade und andererseits ein Lehre fürs nächste Jahr", sagte Martin. Dennoch hofft der Zeitfahrspezialist, der beim Prolog in Rotterdam nur von Weltmeister Fabian Cancellara bezwungen worden war, noch auf einen Etappensieg: "Das Zeitfahren ganz am Ende ist ein großes Ziel von mir. Vor zwei Wochen hätte ich gesagt, dass ich das gewinnen möchte. Und daran glaube ich jetzt immer noch."

Schlaflose Nächte bei Armstrong

Auch zur Formschwäche von Lance Armstrong äußerte sich Martin. Der Columbia-Fahrer sieht die Doping-Anschuldigungen von Floyd Landis als einen Grund für die bisher schwache Vorstellung des Texaners bei der Tour de France. "Ich denke, da wird er die eine oder andere schlaflose Nacht gehabt haben. Und das direkt vor der Tour, das ist auch alles andere als eine gute Vorbereitung", sagte der 25-Jährige.

"Armstrong fehlt offenbar die Form"

Armstrong hatte auf der ersten Hochgebirgsetappe am Sonntag mit fast zwölf Minuten Rückstand das Ziel erreicht. Armstrongs früherer Teamkollege Landis hatte Mitte Mai in seinem Geständnis von umfangreichem Blutdoping im früheren Armstrong-Team US Postal berichtet. Die Landis erneuerte die Vorwürfe kurz vor dem Start der Tour. "Er wird sich inzwischen vielleicht auch fragen, ob er hätte zurückkommen sollen", meinte Martin über Armstrong. Dass der Amerikaner auf der Etappe dreimal gestürzt ist, sieht Martin nicht als Hauptgrund für das Desaster des Texaners. "Wenn er die Form gehabt hätte, wäre er trotzdem vorne mitgefahren. Auch ihm fehlte ganz offenbar die Form", sagte Martin.

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