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Tour de France 2010: Paulinho verdirbt französische Siegesfeier

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Tour de France 2010  

Paulinho verdirbt französische Siegesfeier

14.07.2010, 15:52 Uhr | t-online.de, dpa, dpa, t-online.de

Tour de France 2010: Paulinho verdirbt französische Siegesfeier. In Gap knapp erfolgreich: Der Portugiese Sergio Paulinho von der Equipe RadioShack. (Foto: imago)

In Gap knapp erfolgreich: Der Portugiese Sergio Paulinho von der Equipe RadioShack. (Foto: imago)

Sergio Paulinho aus dem RadioShack-Team von Lance Armstrong hat am französischen Nationalfeiertag die 10. Etappe der Tour de France gewonnen (die besten Bilder der 10. Etappe). Der Portugiese setzte sich nach 179 Kilometern in Gap im Sprint vor dem Weißrussen Vasil Kiryienka durch (Etappenergebnis im Überblick). Beide hatten sich im letzten Anstieg aus einer ursprünglich sechsköpfigen Ausreißergruppe abgesetzt. Dritter wurde der Belgier Dries Devenyns vor dem Franzosen Pierre Rolland. (Die Etappen der Tour de France 2012)

Die Favoriten um Gelbträger Andy Schleck hielten auf der letzten Alpenetappe die Füße still und erreichten mit über 14 Minuten Rückstand auf den Sieger im Bummeltempo das Ziel. In der Gesamtwertung änderte sich somit nichts: Der Luxemburger Schleck bleibt im Gelben Trikot mit 41 Sekunden Vorsprung auf Alberto Contador aus Spanien (Gesamtwertung im Überblick). "Für mich ist die Sache einfacher geworden, weil ich jetzt nur noch einen Gegner habe und nicht mehr vier oder fünf", sagte Contador mit Blick auf die am Sonntag beginnenden Pyrenäen-Prüfungen.

Franzosen hoffen vergeblich

Schon an der ersten von drei Steigungen hatten sich die sechs Ausreißer nach 34 Kilometern auf den Weg gemacht. Vor allem Maxime Bouet und Pierre Rolland wurden für ihre couragierte Flucht am 14. Juli von zehntausenden Fans bejubelt. Der Maximalvorsprung der Ausreißer betrug bei erneuten Backofen-Temperaturen mehr als 13 Minuten.

Sport 
Portugiesischer Sieg

Auf der zehnten Etappe rollen die Favoriten hinterher, Schleck bleibt in Gelb. zum Video

Martin und Gerdemann glücklos

"Auf meinem Computer standen 47 Grad", sagte Tony Martin, dessen Ausreißversuch zu Beginn der Etappe gescheitert war. "Da war nur ein Franzose dabei. Wäre heute nicht Nationalfeiertag, hätte das klappen können", meinte Martin, dessen Tour-Auftritt bisher enttäuschend verlief. Auch Milram-Kapitän Linus Gerdemann haderte mit dem Schicksal: "Leider habe ich heute nicht die richtige Gruppe erwischt. Ich hatte früh attackiert, aber die Gruppe lief nicht."

Milram setzt sich noch nicht in Szene

Die blaue Farbe der Milram-Trikots ist bei dieser Tour weiter nur selten an der Spitze des Pelotons zu sehen. Der Ankündigung, in fast allen Fluchtgruppen vertreten zu sein, konnten Gerdemann und Kollegen bislang nicht gerecht werden. Mehr als der zweite Platz von Topsprinter Gerald Ciolek bei Mark Cavendishs erstem Etappensieg in Montargis sprang vorerst nicht heraus (hier geht's zu Wegmanns Tour Blog).

Evans leidet

Schwere Stunden hatte wieder Weltmeister Cadel Evans zu überstehen: Mit einem punktuellen Bruch des Ellenbogens hatte der Australier seine Tour der Leiden fortgesetzt und mit 180 Konkurrenten in Chambéry am Start gestanden. Am Vortag hatte der 33-Jährige in Saint-Jean-de-Maurienne sein Gelbes Trikot verloren.

"Er ist an der menschlichen Grenze des Aushaltbaren"

"Es ist eine kleine, punktuelle Fraktur, die ihn nicht hindert, den Arm zu bewegen oder Rad zu fahren. Der einzige Nachteil: Die Verletzung ist sehr schmerzhaft", sagte BMC-Teamarzt Max Testa. "Er ist an die menschliche Grenze des Aushaltbaren gegangen. Sobald ein Risiko für seine Gesundheit besteht, werden wir ihn stoppen", teilte der Mediziner vor dem Start mit. In Gap rollte Evans, mit blauem Tapeband bandagiert, im Hauptfeld ins Ziel.

Tour-Blog 
"Der Laden wird gerockt!"

Fabian Wegmann freut sich über eine Partynacht in Paris. zu Wegmanns Tour Blog

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