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Tour de France: Erik Zabel und Mark Cavendish - das perfekte Double

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Tour de France 2010  

Zabel und Cavendish - das perfekte Double

15.07.2010, 18:15 Uhr | dpa, dpa

Tour de France: Erik Zabel und Mark Cavendish - das perfekte Double. Mark Cavendish vertraut Erik Zabel voll und ganz. (Foto: imago)

Mark Cavendish vertraut Erik Zabel voll und ganz. (Foto: imago)

Wenn Mark Cavendish wieder mal siegreich durchs Ziel rast, wartet sein Lehrmeister Erik Zabel schon als erster Gratulant. Erst gibt's ein Küsschen für den Ausnahmesprinter, dann die Trinkflasche - und am Ende lotst Zabel seinen Musterschüler durch die wartende Journalistenmeute. "Cavendish vertraut Erik voll und ganz", erklärt Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag das Erfolgsgeheimnis des perfekten Doppels.

Seit zwei Jahren macht das Dreamteam bei der Tour de France der Konkurrenz das Leben schwer. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere begann Zabel im Vorjahr seine Tätigkeit als Sprinttrainer des T-Mobile-Nachfolgerennstalls - mit sechs Etappensiegen feierte das deutsche-britische Tandem gleich ein glänzendes Tour-Debüt. Zabel selbst kommentiert seinen Beitrag aber eher bescheiden. "Ich fahre im Auto die letzten Kilometer ab und funke dann die Besonderheiten des Finals durch", schildert der sechsmalige Gewinner der Tour-Punktwertung seine tägliche Hauptaufgabe.

Schon zwei Etappensiege

Auch bei der 97. Frankreich-Rundfahrt schlug Cavendish in der ersten Tour-Woche gleich zweimal zu - und strafte damit seinen Lehrmeister Lügen. Denn nach Cavendishs überraschendem Schwächetag bei der Massenankunft in Reims hatte Zabel geunkt, jeder könne sehen, dass sein Zögling "ein bisschen schlechter als 2009 ist".

"Cavendish ist wieder der Alte"

Gerade einmal einen Tag später musste der 40-Jährige diese Worte - zu seiner eigenen Freude - revidieren. Der Supersprinter von der Isle of Man schlug erst in Montargis und dann in Gueugnon zu - und ließ frustrierte Rivalen zurück. "Cavendish ist wieder der Alte", erkennt Milram-Sprinter Gerald Ciolek an.

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Zabel überflügelt

Das sieht mittlerweile auch Zabel wieder so, der Cavendishs "angeborenes Sprinttalent" und seine "fantastische Spritzigkeit und Schnelligkeit" als entscheidenden Vorteil im Kampf der schnellsten Männer ansieht. Mit dem Sieg auf der 11. Etappe überflügelte der Brite mit 13 Tagessiegen sogar seinen Lehrer. Das Außergewöhnliche: Wofür Zabel acht Jahre brauchte (1995 bis 2002), schaffte der 25-Jährige bei gerade einmal drei Tour-Teilnahmen. "Es sind zwei Herzen, die in meiner Brust schlagen", meinte Zabel nach Cavendishs Triumph. "Wenn so ein Junge vorbeizieht, ist das schon schön; aber wenn man einen Platz im Ranking nach unten rutscht, eher nicht." Aber Zabel weiß auch: "Das ist jetzt mein Job."

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